Eher ein Wetterleuchten als ein Blitz…

…wäre vielleicht der zutreffendere Titel der neuen Szene-Boulevardzeitung Flash.


Im September erschien die Erstausgabe der neuen schwul-lesbischen Boulevardzeitung Flash über die ich ausführlich berichtet hatte. Mittlerweile liegt die dritte Ausgabe vor und ich habe die Nr. 2 und 3 intensiv gelesen. Die erste Ausgabe habe ich, zumindest meiner Meinung nach, sicherlich wohlwollend betrachtet, nicht nur Lob wo es angebracht war und moderaten Tadel verteilt wo es mir geboten schien, sondern auch konstruktive Kritik geübt wie man die Zeitung in meinen Augen zukünftig optimieren könne.Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme. Die aktuelle Ausgabe ist de facto 4 Seiten dünner, was mir sofort auffiel ohne zuerst die Seitenzahl zu überprüfen. Bei einer insgesamt nicht so seitenreichen Zeitung fällt sowas schnell auf, zumindest mir. Das ist natürlich im Endeffekt eine Kleinigkeit, viel gravierender und vor allem peinlicher fand ich zwei Tatsachen direkt auf der Titelseite der zweiten Ausgabe.
Bei den Aufmachern „Köln spitze bei Neuinfektionen mit HIV!“ und „Risiko Gay Romeo“ wurden die Seitenzahlen der Fortsetzungen auf den Seiten 2 und 3 vertauscht. Man halte mich für pingelig, aber der Textinhalt ist überschaubar, wie auch auf den Einzelseiten der meisten Boulevardzeitungen ebenso, insbesondere der mit den großen vier Buchstaben.
Ich muß durchaus öfter beruflich wesentlich umfangreichere Texte Korrektur lesen und habe darum Erfahrung damit und gerade bei der Titelseite und dem dortigen überschaubaren Textumfang darf bzw. sollte so etwas nicht vorkommen.

 

Viel peinlicher finde ich allerdings die große Ankündigung im schwarzen Block der zukünftigen und eigentlich schon zu der zweiten Ausgabe online gehenden Website zur Zeitung. Bis dato völlige Fehlanzeige und wir sind jetzt bei Ausgabe Nummer 3.
Wenn ich etwas groß auf dem Titel ankündige sollte ich das definitiv auch einhalten, oder es mir verkneifen. Ansonsten wecke ich eine Erwartungshaltung der ich nicht gerecht werde, enttäusche meine Leser und mache mich ab einem gewissen Zeitraum auch lächerlich, die Website der Flash betreffend ist das sicherlich so meiner bescheidenen Meinung nach. Der angekündigte „flashige Internetauftritt“ also eher ein Rohrkrepierer.

Weitere Anmerkungen zur zweiten Ausgabe wurden auch schon in diesem Blog abgehandelt, kommen wir also direkt zur aktuellen Ausgabe diesen Monats. Wenn ich mich nicht irre war man im November auch eine Woche später dran als erwartet, na ja „gut Ding will anscheinend Weile haben“. Darum wohl auch das Weglassen des Monats im Logo auf dem Titel und stattdessen die Nummer der Ausgabe, dann ist man was die Ausgabe bzw. den Print betrifft natürlich etwas flexibler.

Ich finde es zwar gut, daß DJane Miss Delicious (wie in den vorigen Ausgaben Ralf Rotterdam und GinaG) Fragen gestellt werden, nur sollte man das auf der betreffenden Seite auch dabei schreiben wem man die Fragen stellt und nicht nur in der Ankündigung auf dem Titel.

Die Verlosungen finde ich in der letzten wie auch aktuellen Ausgabe eigentlich ganz ordentlich, o. k. es sind zwar etwas weniger, aber ich finde es gut das überhaupt etwas verlost wird. Witzig ist allerdings, daß auf dem Titel bei der Ankündigung der Gewinne „…oder ein Hemd in Maßanfertigung“ ausgelobt wird, ihr Lieben das habt ihr in der zweiten Ausgabe gemacht aber nicht in der aktuellen. Klar im Vorteil war schon immer wer lesen kann. Das mit dem „Sparen mit der Flash“ läuft aber in der aktuellen Ausgabe eher auf der sprichwörtlichen Sparflamme. War das im Vormonat noch ansehnlich ist das Aktuelle eher weniger erwähnenswert. Manchmal ist weniger einfach mehr und meint in diesem Fall, kann man auch weglassen oder bitte wieder so wie bei der vorigen Ausgabe dann macht das auch etwas her.

Auf der Habenseite dieser Ausgabe sicherlich die umfangreiche Berichterstattung zu den möglicherweise anstehenden Problemen der Szenegastronomie in der Altstadt, das macht sicherlich eine stadtbezogene schwul-lesbische Boulevardzeitung aus. Auch den Bericht über die Soap „Alles was zählt“ fand ich kurzweilig, genauso wie über die neue Darstellerin in der Lindenstrasse.
Lobend wäre noch zur zweiten Ausgabe nachzutragen, daß mir der Artikel „Punktsieg für den Newcomer“ genauso gut wie der zu dem Thema vorhergehende Artikel in der Erstausgabe gefallen hat, so stell ich mir das in einer Boulevardzeitung vor. Der Artikel „Prinz liebt Jungfrau“ ist sicherlich gerade für Köln mehr als passend, gut gemacht.

Kommen wir zur Partyseite, was die Auflistung derer im Überblick betrifft gilt im Großen und Ganzen was ich schon zur Erstausgabe schrieb (Link siehe weiter oben), die Artikel der aktuellen Ausgabe in dieser Rubrik finde ich nicht mehr so gelungen wie in der ersten Ausgabe, auch insgesamt ist der Umfang diesbezüglich geschrumpft. Der Artikel über die „Sexy“ allerdings hat mir wiederum ganz gut gefallen.

Insgesamt könnte man eine Zwischenbilanz ziehen: Einige „Baustellen“ sind größer geworden oder gleichen schon eher einem „schwarzen Loch“, man ist nachlässig bei auffälligen und eklatanten Dingen welche zu Peinlichkeiten führen, dem eigenen Anspruch wird man zusehends weniger gerecht und mein persönliches Interesse erlahmt auch immer mehr. Die Vorweihnachtszeit wäre  z. B. was die Gewinne und das Sparen betrifft doch ein guter Aufhänger gewesen, da hätte man etwas daraus machen können, wie gesagt, hätte…

Meiner Meinung nach wird es Zeit „das Ruder wieder rumzureißen“, ansonsten könnte die streckenweise recht halbherzig gemachte aktuelle Ausgabe wenn das so weitergeht immer weniger potentielle Leser in Verzückung bringen. Aber nun gut, man soll „den Tag nicht vor dem Abend loben“, vielleicht tut sich da noch etwas in der nahen Zukunft, wir werden es sehen oder auch nicht.

Das soll es vorerst zu diesem Thema gewesen sein, denn ich habe auch nicht jede Nacht eine schlaflose und wenn dann doch, bin ich mit ganz anderen Themen beschäftigt…

Come on Babe…

…könnte dieser Blick sagen.

Was dann auch kein schlechter Start in die Woche wäre, eher im Gegenteil…

Somit wünsche ich allen Lesern/Besuchern dieses Blogs einen guten Start in die Woche.

Mülheim poppt…

…und unterhält die Gäste mit einem bunten Mix an Musik und Publikum.

Mittlerweile ist die Schwupps in Mülheim seit fast zwei Jahren am Start und so etwas wie ein Klassiker bzw. der legitime Nachfolger der legendären Cruise & Queer geworden. Auf der Letzteren kamen die Gäste ebenfalls von nah und fern, egal ob aus dem Rheinland, ganzen Ruhrgebiet oder Niederrhein, genau das hat in der Zwischenzeit auch die Schwupps geschafft. Aus gutem Grund muß man sagen, ein bunt gemischtes Publikum gepaart mit Musik für viele Geschmäcker und das Ganze bei guter Stimmung sorgen für eine nette Partynacht bis in die frühen Morgenstunden. Somit ist das Event mittlerweile für viele an jedem 4. Samstag im Monat ein fester Termin in ihrem persönlichen Partykalender.

Wie es dort so zugeht und was mir auf dieser Party Anfang des Jahres passiert ist bzw. von mir beobachtet wurde, könnt ihr hier nachlesen. Nebenbei bemerkt hat das, was ich dort erlebt habe sogar ein  persönliches „Nachspiel“ für mich bis zum heutigen Tage, wer hätte das gedacht. :-)

Vom Veranstalter wurden mir netterweise für die Leser/Besucher dieses Blogs für die Party am Samstag den 28.11.2009 ab 23 h

3 x 2 Freikarten

zur Verfügung gestellt.

Was Ihr tun müßt? Wie sonst bei den Verlosungen auch einfach eine Email schreiben, life can be simple – sometimes:

  1. Betreff: „schwupps“ (ohne die Anführungszeichen)
  2. in die Mail Euren Vor- und Zunamen (für die Gewinner-/Gästeliste) schreiben
  3. an aktion [at] gay-party-guide [Punkt] de -> [at] und [Punkt] natürlich durch die dementsprechenden Zeichen ersetzen.

Alle Infos findet ihr wie immer zusammengefaßt auf der „Aktionen„-Seite hier im Blog.

Viel Glück bei der Verlosung und den Gewinnern viel Spass beim Besuch der Party, wir sehen uns dann dort!

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Sie ist dahingeschieden…

…und ging von uns.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und vieles was dieses Jahr begann verließ uns auch wieder, womit z. B. diverse Partys gemeint sind. Business as usual halt. Nach Einstellung der Pink Monkey´s (ich berichtete) wurde auch die Sweet in Bochum eingestellt und findet heute und in Zukunft nicht mehr statt.
Eine andere Party ereilte nach nur kurzer Dauer im letzten Jahr in Bochum daselbe Schicksal.

 

Bochum scheint ein schwieriges Pflaster zu sein, ausser dem Lokalmatador der BO-YS (und der eigentlich mittlerweile zur Lesbenparty mutierten und schon lange nicht mehr schwul-lesbischen Party Zarah & Leander) und einem mehr oder weniger dahinsiechenden Stargate, hält sich keine andere Party, was verwundert.
Bochum ist sicherlich im Ruhrgebiet die Nightlife-Stadt schlechthin und braucht sich auch party-,discotheken-,kneipen-/bistrotechnisch nicht hinter Düsseldorf zu verstecken eher im Gegenteil, aber ausser den eben genannten Partys hält sich ansonsten einfach keine weitere schwul-lesbische Partyreihe, eigentlich schade drum.

In Kürze wird auch eine Partyreihe zumindest kurzzeitig pausieren, da die Location im kommenden Jahr gewechselt wird, die Rede ist hier von der Heroes die jeden Freitag im The O. am Rudolfplatz bzw. genauer An d´r Hahnepooz 8 in Köln stattfindet.
Am kommenden Freitag dem 27.11.2009 ab 23 h findet die für dieses Jahr letzte Heroes mit den Resident DJ´s, die der Meute mit speziellen Sets noch einmal richtig einheizen werden, statt.

Demnächst ist es auch wieder Zeit für die seit zwei Jahren „berühmt berüchtigten“ Tops und Flops der schwul-lesbischen Party- und Eventszene…

Ihr dürft gespannt sein.

Partys und Events am Wochenende…

und alle so Yeaahh!


Freitag 20.11.2009
  • „Disco 3000″ im Amusette in Köln ab 21 h
  • „Hereos“ im The O. in Köln ab 23 h
  • „Polygame“ im Artheater in Köln ab 22 h
  • „Warm Up“ im HundertMeister in Duisburg ab 22 h
  • „PopParty“ im Match Club in München ab 22 h


Samstag 21.11.2009


  • „Bang“ im Drucklufthaus in Oberhausen ab 22 h
  • „Nightkomm“ im Nachtflug in Köln ab 23 h
  • „Gay Students Night“ im Venue in Köln ab 23 h
  • „Disco Disco“ im Parkhouse in Düsseldorf ab 23 h
  • „Amitabha“ in der Berolina Bay in Düsseldorf ab 23 h
  • „Gay-Rose-Club“ im Stellwerk in Osnabrück ab 22.30 h
  • „Angel Club“ im Prive Music Club in Ludwigshafen ab 22 h
  • „Fame“ im Zapata in Stuttgart ab 22 h

Sonntag 22.11.2009

  • „After Sex Club“ im Loom Club in Köln ab 6 h

An diesem Wochenende findet von Freitag den 20.11. bis Sonntag den 22.11.2009 wieder das alljährliche „Verzaubert Film Weekend“ statt im Cinedom in Köln (dieses Event gibt es ebenfalls in Frankfurt – läuft parallel zu Köln, München 27.11. – 29.11. und Berlin 04.12. – 06.12.). In den Vorjahren lief diese Veranstaltung als Festival über eine Woche, jetzt beschränkt sich das Ganze komprimiert auf ein Wochenende. Alle Infos dazu hier.

Ein vergnügliches Wochenende allerseits!

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Zum Abschied sag leise Servus…

…könnte man sagen, oder aber das Gegenteil und man läßt es richtig krachen.


Diese Woche, genauer gesagt am vergangenen Donnerstag fand zum letzten Mal die Pink Monkey´s im Monkey´s Club auf der Düsseldorfer Kö statt und damit wird diese Partyreihe eingestellt. Es heißt aber, nicht traurig sein, denn ab Donnerstag dem 10.12.2009 steht die neue Partyreihe Popfloor (im Glow Club in Düsseldorf) in den Startlöchern, womit dann die Balance was die Anzahl der Düsseldorfer Partys anbelangt wieder ausgeglichen wäre und der Donnerstag in der Landeshauptstadt nicht verwaist, sondern auch weiterhin „bespielt“ wird.

Es bleibt spannend in Düsseldorf.

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Warten, aber worauf…

…oder auf wen könnte hier die Frage sein.

Vielleicht hat er auch einfach nur Sehnsucht, er schaut zumindest so meiner Interpretation nach.

Allen Besuchern/Lesern dieses Blogs einen guten Start ins Wochenende! :-)

Neulich bei der Pleasure X…

…beim Opening im neuen Crystal Cologne.

Am vorletzten Wochenende war ich wie meistens in charmanter Begleitung (womit in diesem Fall sowie die letzten Wochen davor, vorwiegend ein und dieselbe Person gemeint ist) beim Grand Opening der neuen Pleasure X-Partyreihe, welche von nun an immer am ersten Samstag im Monat ab 23 h im gerade erst vor einem Monat eröffneten Crystal Cologne Club (Hohenzollernring 92) stattfindet.
Somit waren das für mich direkt zwei Premieren auf einmal, die Party sowie der Club. Erwartungsgemäß war der Andrang groß und kaum ein Durchkommen, schon vom Eingang an. Was soll´s, so gehört sich das für ein erfolgreiches Opening meiner Meinung nach.
Der Club teilt sich primär in zwei Areas auf, jeweils eine pro Etage. Die obere kleinere Area beherbergt neben einem größeren Thekenbereich auf der rechten Seite, direkt gegenüberliegend ein recht langgezogenes Podest und im rückwärtigen Bereich etwas erhöht einige Sitzgelegenheiten und kleine Tische.
An dem Abend legte beim Opening Miss Delicious auf und verwöhnte die Gäste mit Dance und House der den Adrenalinspiegel in die Höhe treibt und dementsprechend voll war die mittig im Raum gelegene Tanzfläche. Auch wir verweilten recht lange in dieser Area und mischten uns unter die feiernde Party Crowd auf der Tanzfläche.
Die tiefergelegen zweite Area ist größer und länglich. Im vorderen Bereich findet sich einer der beiden Thekenbereiche und in der Mitte des Raumes befand sich ein größeres Podest auf dem nicht nur die Gäste tanzten sondern auch eine erotische X-rated Performance geboten wurde. Die obere Area wird  G-rated betitelt.

Die Begriffe X-rated und G-rated sind übrigens der englischen Einstufung von Filmen bzw. DVD´s entlehnt, wobei das X-rated für Adult Content steht, damit sind normalerweise explizit erotische Inhalte und die Darstellung nackter Tatsachen gemeint. G-rated wiederum meint in der (Film) Klassifizierung der Motion Picture Association of America, General Audience und somit zugelassen für alle Altersstufen.
Es gibt nebenbei bemerkt was diese Einteilung betrifft generell noch weitere Differenzierungen wie z. B. PG (Parental Guidance Suggestet), PG-13 (Parents Strongly Cautioned) oder R (Restricted), sowie auch NC-17 (No One 17 and Under Admitted).

In der großen Area war in gewisser Hinsicht die Bezeichnung X-rated durchaus zutreffend, was die Performances der Akteure auf der Bühne betraf. Direkt hinter dem Podium befindet sich die Tanzfläche und am Ende des Raumes residiert der DJ, in dem Falle DJ R.o.n.y., welcher das Blut der Tänzer in Wallungen brachte mit Elektro House und Progressive, dort legte ebenfalls im Laufe des Abends Special Guest DJ Leomeo auf. Hinter dem DJ Pult ist der V.I.P.-Bereich, welcher wie eine Lounge gestaltet ist mit einer separaten Theke.

Alles in allem macht der Club einen stylischen und ansprechenden Eindruck. Der Name der Location wurde übrigens per Voting auf der Website vor der Eröffnung mit Hilfe der Besucher auf dieser ermittelt, auch keine schlechte Idee. Das einzige Manko waren die doch recht hohen Temperaturen gegen die die Klimaalnage ankämpfen mußte, vielleicht lag es aber auch daran das es zum Opening wirklich rappelvoll war.

Die Musik war bei dem DJ Line-up erwartungsgemäß gut, keine Frage. Was die X-rated Performances betrifft ist das sicherlich noch steigerungsfähig, für die nächste Party am 05.12.2009 ab 23 h wird als Hot X-Performance Logan McCree von den Raging Stallion Studios angekündigt, man(n) darf gespannt sein.


In dem Sinne, give it a try and check it out.