Rückblickend…
…lassen sich so einige Dinge zum vergangenen “langen” Wochenende feststellen.
Letztes Jahr gab es zwar schon einmal Mitte des Jahres die “Gay Convention” von mehreren Veranstaltern gemeinsam initiiert dort (die Kö-burg war zwischenzeitlich auch drei Jahre lang geschlossen und wurde umgebaut), aber an dem Termin konnte ich leider nicht. Nun war ich sehr gespannt was den Umbau bzw. die Veränderungen betraf. Gott sei Dank wurde insgesamt nicht so viel verändert, so daß ich mich sofort zurecht fand und mich fast wieder heimisch fühlte, so wie ich die “Königin der Nacht” lieben und schätzen gelernt hatte. Der obere Bar- und Loungebereich wurde zu einer Art “Dschungelbar” u. a. mit “Lümmelwiesen” umgestaltet, alles eher in Grün/Braun und dunkler gehalten - doch nett gemacht muß ich sagen. Glücklicherweise auch ohne B- und C-Promis aus hinreichend bekannten TV-Shows.
Eine der beiden (die größere) Nebenareas von der Mainarea abgehend mit akzeptabler Tanzfläche wurde ebenfalls einer wohltuenden Frischzellenkur unterworfen. Die Area in dem früher als “Katakomben” betitelten Bereich im “Keller” wurde radikal verkleinert und zu einer Bar umgestaltet. Auch o. k., schließlich steht nicht jeder auf das früher vorhandene karge “Gefängnisambiente” inkl. Gittern.
Ansonsten wurden eher Änderungen in den Details vorgenommen und die Mainarea mit ihren umlaufenden Galerien, Bars, Treppen, Plateaus u. ä. blieb im Großen und Ganzen unangetastet, besser is. Manche Dinge bedürfen einfach keiner Veränderung und sind gut so wie sie sind bzw. waren. Auch der Wasserfall in der Nähe der Garderobe blieb erhalten und das “Planschbecken” ebenfalls. Allerdings gibt es jetzt dort Sitzgelegenheiten über dem Wasser, das ist eine wirklich gute Idee und wirkt sehr stylisch in meinen Augen.
In Anbetracht des diesmal recht hohen Eintritts und der großen Konkurrenz durch die vielen Angebote zum “Tanz in den Mai”, war und blieb es verhältnismäßig übersichtlich besucht, wenn man bedenkt das die Location problemlos 4.000 bis 5.000 Gäste verkraften kann. Es waren zwar einige Besucher dort die ich nicht erwartet hätte, aber viele mir von den anderen Partys her bekannte Gesichter auch nicht. Als Programm wurde “ABBA 99″ geboten, eine recht ordentliche Coverband die für eine gute Stimmung sorgte des späteren Abends. In den frühen Morgenstunden kam noch eine Danceperformance hinzu, wo den Gästen mit einer Flex und Metall eingeheizt wurde bis die Funken sprühten.
So sehr ich an der Königsburg hänge und sie nach wie vor für NRW´s beste und schönste Discothek was die Innenarchitektur und Ausgestaltung betrifft halte, machte sich doch etwas Wehmut bei mir breit - weniger was die Location sondern die Party als solches an ihrem Geburtsort betrifft. Ich verließ den Ort des Geschehens mit dem Gefühl “es ist auch nicht mehr das was es einmal war”.
Mein Fazit: Im Vergleich dazu gefallen mir die “grossen” Gay Happenings in der zwar kleineren, aber immer noch großen und stylisch gehaltenen Nachtresidenz in Düsseldorf besser, dort kommt einfach mehr Stimmung auf.
Fotos gibt es von den lieben Kollegen und mir satt und reichlich hier. (Ein Video folgt auch noch später.)
Natürlich war das nicht das einzige Event dem ich einen Besuch abgestattet habe…
Tags: Event, Eventy, Party, Partys, Parties, Gay, schwul, Lesbian, lesbisch, Krefeld, Königsburg, Foto, Photo



































