Archiv für den Monat Juli 2009
Die Welt von oben…
…betrachten kann man mit Google Earth und die Party- und Eventlocations der Gay-Party-Guide Eventmap (bei Google Maps) ebenfalls.
Der eine oder andere Besucher/Leser dieses Blogs wird den regelmäßig aktualisierten Gay-Party-Guide Eventkalender (Partys in ganz Deutschland mit Schwerpunkt NRW, alle dt. CSD´s und einige europäische sowie intern. CSD´s, besondere Events aller Art etc.) sowie die laufend gepflegte Gay-Party-Guide Eventmap (Verzeichnis der im Eventkalender und Blog vorkommenden Partys bei Google Maps) kennen.
Da geht allerdings noch mehr, denn in der linken Sidebar bei den Microbuttons unten befindet sich einer der mit „Google Earth“ beschriftet ist.
Dieser Microbutton verlinkt auf ein sogenanntes KML-File, was ein Dateiformat ist mit geographischen Angaben das z. B. von Google Earth verarbeitet bzw. angezeigt werden kann. Das bedeuted im Klartext, daß diese KML-Datei zur Gay-Party-Guide Eventmap gehört und entweder wenn Google Earth oder ein anderes Programm was dieses Dateiformat lesen kann installiert ist in dem dementsprechenden Programm mit Ortsmarken, Adresse, Beschreibung, Party in der jeweiligen Location und möglichem Routing dorthin angezeigt wird (die Daten sind identisch zur Gay-Party-Guide Eventmap bei Google Maps).
Wie funktioniert das Ganze? Entweder auf den Microbutton klicken und die Datei wird von dem jeweiligen Programm verarbeitet bzw. ruft es auf. Falls das nicht klappen sollte, rechter Mausklick über dem Button, Datei abspeichern und dann das Programm der Wahl (ich würde Google Earth als Desktop Programm bevorzugen) aufrufen und die Datei damit öffnen. Für die Webbrowser Firefox, Internet Explorer und Google Chrome gibt es auch ein Plug-in für Google Earth um eine Darstellung direkt im Webbrowser zu ermöglichen.
Das empfehlenswerte Firefox Add-on Minimap Sidebar kann diese KML-Datei ebenfalls direkt im Browser verarbeiten.
So sieht dann übrigens mit der Desktop Variante von Google Earth die Sache aus:

Wie ihr seht, hier wird euch schon seit längerer Zeit ein Rundum-Service geboten, man bzw. wir tun was wir können.

Searchstrings of the week No. 21…
…mit denen dieses Blog gefunden wurde in der 29. und 30. KW 2009.

- „wer fickt mich für geld“: Das liebe/r Suchende/r kann ich dir auch nicht sagen, ich bin mir aber sicher das jemand ein Erbarmen hat. Vielleicht ist das auch in deinem Falle nur eine Frage des Preises, wer weiß.
- „ficken auf dem tisch gay“: Es kommt vor das Schwule durchaus auch einen Tisch dafür zweckentfremden hörte ich.
- „penis walross“: Ich könnte mich zwar nicht daran erinnern zu dem Thema hier konkret gebloggt zu haben, aber helfe natürlich gerne weiter. „Der Penisknochen des Bullen ist mit einer Länge von über 60 Zentimetern !!! der längste im Tierreich, sowohl in absoluter Länge als auch in Relation zur Körpergröße; die Hoden liegen im Körperinneren.“ (Quelle Wikipedia) Beeindruckend, nicht wahr?!
- „no angels wichsen„: Ich wage zu bezweifeln das die Mädels ihr Dasein in einem Kloster der Enthaltsamkeit fristen, andererseits würde ich wichsen eher in Zusammenhang mit dem anderen Geschlecht bringen.
- „gay für zuhause“: Neben dem Pizzabringdienst gibt es auch eine Art Äquivalent in diesem Zusammenhang, was ich allerdings als Dienstleistung dann eher mit dem Begriff Escortservice o. ä. beschreiben würde. Vielleicht ist auch die „Aktion“ Gays suchen ein neues Zuhause gemeint, schließlich gibt es nichts was es nicht gibt.
- „haare auf der brust“: Soll vorkommen, bei Nichtgefallen empfehle ich eine Rasur. Wer es mag kann natürlich freudig das Lied singen: „Ich hab drei Haare auf der Brust ich bin ein Bär.„
- „kölner schwulen szene“: Darüber könnte man einen Roman schreiben, AngelEye und ich machen das dann in leicht verdaulichen Häppchen lieber scheibchenweise. Was Partys, Events und Infos betrifft ist man hier im Blog natürlich auf der richtigen Seite, denn hier werden sie geholfen.
- „daniel schumacher in köln in der mumu“: Also den habe ich bisher nur einmal als die letzte Staffel noch lief auf der Sexy in den Opernterrassen gesehen, aber noch nicht in meiner Stammkneipe. Sachdienliche Hinweise werden gerne in den Kommentaren entgegengenommen.
Ein Auszug der letzten Searchstrings aus den Vorwochen findet sich hier.
Immer noch würde uns eure Antwort bei der aktuellen Umfrage zum Thema „Sexuelle Orientierung der Besucher/Leser dieses Blogs“ interessieren.

Back to nature…
…im Wald beim Spaziergang habe ich den hier leider nicht getroffen.

Aber wer weiß, was nicht ist kann ja irgendwann noch einmal werden…
Allen Lesern/Besuchern dieses Blogs einen guten Start in die Woche!

Pornos – Wunschdenken und Realität…
…liegen mittlerweile beim Sex sehr oft weit auseinander.

Im letzten Jahr wurde eine Studie vorgestellt (wofür immerhin 56.000 Fragebögen ausgewertet wurden) in der untersucht wurde ob und wie der häufige Konsum von Pornos unser Sexleben beeinflußt. Im Endeffekt kristallisierten sich Ergebnisse heraus die mich wenig überrascht haben.Das führt laut Aussage des Sexualwissenschaftlers Jakob Pastötter (Präsident der dt. Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung) dazu, daß z. B. viele junge Mädchen (sicherlich auch genug Jungs) mittlerweile glauben ihr Freund würde sich einen „Pornostar“ im Bett wünschen. Die Ergebnisse bestätigen auch den Trend zu immer mehr Schönheits-Operationen mittlerweile auch oft im Genitalbereich, da sich mehr Menschen einem stärkeren Druck im Bett ausgesetzt fühlen, quasi Sex in Perfektion mit anbetungswürdigem Body und als Leistungssport.
Die Medien vermitteln mittlerweile häufig eine Vorstellung von Sexualität, die mit der Realität ebenso wenig zu tun hat ergab die Studie. So wird über Dinge wie beispielsweise Swinger Clubs berichtet, obwohl laut Umfrage sich herausstellte das höchstens fünf Prozent der Befragten Erfahrungen mit Partnertausch hatten.
Als Xileh noch sein eigenes Blog betrieb, berichtete er über seine Erfahrungen bzw. das Ansehen seines ersten Pornos auf Blue-ray Disk (BD) und den Unterschied zwischen diesem Medium und einer herkömmlichen DVD. Er kam zu dem Schluss, daß eine BD so realitätsgetreu und hochauflösend ist und man somit Details des Körpers der Darsteller sieht die man so „scharf“ vielleicht gar nicht sehen möchte und die Sache sozusagen „entzaubert“ wenn man im Zusammenhang mit Pornos davon sprechen kann.
Vor längerer Zeit las ich ebenfalls eine weitere Studie zum Sexualverhalten insbesondere was den Orgasmus betrifft welche zu dem Ergebnis kam, daß durch die permanente und allgegenwärtige Reizüberflutung in allen Medien, der Werbung etc. (wozu natürlich der eben angesprochene Konsum von Pornos maßgeblich mit beiträgt) insbesondere bei der jüngeren Generation der Orgasmus weniger intensiv empfunden wird, weniger subjektiv von den Probanden (ihnen fehlt der Vergleich und sie würden es logischerweise aufgrund der eigenen Erfahrung nicht so beurteilen), sondern nachgewiesenermaßen biologischer Natur den Körper betreffend (es ist ja z. B. mittels EEG und dergleichen mehr vieles meßbar) im Vergleich zu vorhergehenden Generationen. Damit hätte in diesem Fall der Orgasmus als solches einen schalen bzw. faden Beigeschmack wenn man so will aus der Sicht bzw. vom Empfinden her der vorhergehenden Generation(en).
Pornos gaukeln letztendlich in zunehmenden Maße eine Scheinwelt (siehe z. B. auch Xileh´s Beitrag Gay4Pay) vor (geiler Body, perfekt geformt, allzeit bereit, ständig willig, länger, dicker, härter, knackiger, muskulöser, Sixpack usw.) die in dieser Form nicht existiert, viele aber mittlerweile anscheinend für erstrebenswert und notwendig erachten. Der Mensch besteht doch aus mehr als seinen „Einzelteilen“, sondern ist doch eher die Summe dessen, was ich jetzt durchaus nicht nur auf den Körper beziehe. Natürlich würde ich lügen wenn ich behaupten würde ich hätte noch nie Pornos geschaut, keine Frage. Trotzdem habe ich mir sicherlich eine differenzierte Sichtweise erhalten und den Blick auf andere meiner Meinung nach wesentliche Dinge sowie auch die Realität bewahrt. Im vorletzten Post habe ich Ähnliches angedeuted in Zusammenhang mit dem perfekten trainierten Body.
Im Vergleich zu Schein und Sein sollten doch unsere Ansprüche und Erwartungen an den Partner/-in realistischer sein, oder beispielsweise was den o. g. Vergleich Blu-ray Disk / DVD betrifft, scheint wohl der oft gebrauchte Satz: „Manchmal ist weniger mehr.“ recht zutreffend.
In dem Sinne wünsche ich allen Besuchern/Lesern dieses Blogs guten Sex, was ein jeder/jede sicher anders definiert, unter Zuhilfenahme des größten Sexualorgans – dem Kopf.
Technorati-Tags: Porno, Sex, Studie, Orgasmus, Männer, Frauen, Man, Men, Girl, Grils, Boy, Boys, Video, Pornofilm, Sexleben













