Archiv für den Monat Juni 2010

Gonna make you sweat…

…nicht nur die Temperaturen können einen ins Schwitzen bringen.

Bei dieser Hitze sollte man sich möglichst wenig bewegen, andererseits mag es da definitiv gute Gründe für eine Ausnahme geben, siehe oben… ;-)

In dem Sinne, Hitzefrei für alle!

Nach den Neustarts vom vergangenen Wochenende…

…welche beide wie berichtet floppten steht das nächste Party Opening für Köln ins Haus.

Am Mittwoch den 14. Juli ab 22 h startet im Diamonds (Hohenzollernring 90) die Gaylektro und soll zukünftig jeden Monat am zweiten Mittwoch stattfinden. Musikalisch wird auf eine Mischung aus Pop, House und Elektro gesetzt, man möchte sich anscheinend nicht festlegen und möglichst alle Zielgruppen ansprechen bei diesem „wilden“ Mix. Ausserdem wird auf GoGo-Tänzer (wie originell, habe ich noch nie gesehen), eine Bongo-Show (was immer das sein mag), eine Freak-Show (das sieht man zuweilen auch ohne eine extra angekündigte Show) und Süssigkeiten für die Gäste (das kommt mir doch von irgendeiner sehr erfolgreichen anderen Partyreihe in Köln bekannt vor…) gesetzt.
Beim DJ Line-up schweigt man sich noch ein wenig aus, was einen vermuten lassen könnte das es sich um nicht sonderlich bekannte DJ´s handeln könnte. Das mag grundsätzlich nicht schlecht sein aber für ein Opening als Zugpferd doch empfehlenswert.

Der Veranstalter tritt damit zweimal im Monat in direkte Konkurrenz zur Celebrate! im Loom Club welcher ganz nah bei der o. g. Location liegt. Ob das so erfolgversprechend ist eine mittlerweile etablierte und erfolgreiche Partyreihe, welche inszwischen die Mittwochs Party von Köln ist, direkt „anzugreifen“. Wir werden sehen, abgesehen davon ist die Gaylektro wieder ein Neustart im Hochsommer und das noch kurz vor Beginn der Sommerferien in NRW, wie man schon am vergangenen Wochenende sah kein gutes Timing.

In dem Sinne, ich lass mich gerne eines Besseren belehren habe aber meine Zweifel.

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Relaxen am Meer…

…das wäre optimal bei diesen Temperaturen.

Allen Lesern/Besuchern einen guten Start in eine heiße Woche – das wird sie so oder so denn am kommenden Wochenende ist der Höhepunkt des ColognePride.

In dem Sinne, keep cool.

Top und Flop der Partys an…

…diesem Wochenende.

Wie in den letzten Tagen schon mehrfach berichtet startete am Freitag und Samstag jeweils eine neue schwul-lesbische Partyreihe in Köln.
Am Freitag startete die Ego – Your Night im Starz (neben dem Nachtflug auf dem Hohenzollernring), ich wohnte dem Trauerspiel zwar nicht persönlich bei, traf allerdings bei der Sporty Clubnight im Venue einige der Gäste welche vorher bei dem Opening waren. Mit einer Gästeanzahl bei der Ego die man an vier Händen abzählen kann geriet der Start zum grandiosen Flop. Wohlgemerkt, einen Teil der „zahlreichen“ Gäste der Ego traf ich schon gegen 01.00 h im Venue. Sicherlich, den Sommer von Juni bis einschließlich August für den Neustart einer unbekannten neuen Partyreihe zu wählen ist auch nicht gerade clever.

Man kann so etwas machen, allerdings sollte es dann doch die Wiedereröffnung einer vorher erflogreichen Partyreihe welche nur eine Zeit lang pausiert hat sein, wie ebenfalls an diesem Wochenende geschehen – die Schwupps in Mülheim a. d. Ruhr wäre das Beispiel dafür an diesem Wochenende.
Alternativ ist auch ein Ableger in irgendeiner Form von einer laufenden etablierten Partyreihe von erfolgreichen Veranstaltern denkbar, wie z. B. der Start der Horny Cologne in Kürze. Sowas hat auch gute Chancen zu funktionieren. Denkbar sind auch Specials diverser Partyreihen welche man nur im Sommer durchführen kann, auch so etwas verspricht Erfolg.

Als Newcomer allerdings ist die Sommerzeit um eine neue Partyreihe zu etablieren denkbar ungünstig, zumal man zu dieser Jahreszeit auch andere Dinge in warmen Sommernächten unternehmen kann. Wenn man trotzdem der Meinung ist unbedingt dieses wenig erfolgversprechende Wagnis einzugehen, die Zeit der Sommerferien steht nebenbei bemerkt auch unmittelbar bevor und es soll potentielle Partygäste geben die durchaus in den Urlaub fahren, dann muss man es so massiv bewerben das sich die Frage stellt ob sich das in irgendeiner Form überhaupt lohnt. Das sollte sich ein Veranstalter doch lieber für den Herbst aufsparen, da stehen die Chancen einfach wesentlich besser.

Der zweite Flop in Köln folgte unmittelbar am Samstagabend im Haus B (Ex-Neuschwanstein) mit der QueerIn Planet. Das Schauspiel habe ich allerdings persönlich in Augenschein genommen. Die Umbauten vor einiger Zeit im früheren Neuschwanstein hielten sich in Grenzen, aber ich fand das insgesamt ganz gut gemacht.
Auf der Party waren auch ein wenig mehr Gäste als auf dem Flop am Freitag, wir reden hier allerdings immer noch vom unteren zweistelligen Bereich. Auch wieder ein wagemutiger unbekannter Veranstalter, denn parallel dazu lief die Celebrate XXL im Loom Club und das Veedelsfest im schwul-lesbischen Bermudadreieck rund um die Schaafenstrasse, dort war es übrigens rappelvoll was bei dem Wetter auch zu erwarten war.

Ich betrachtete mir das Ganze in netter Begleitung und wir hatten Spass ohne Ende, daran war allerdings die kleine Schaar der Partygäste nicht wirklich beteiligt. Spass ist halt immer das was man daraus macht, selbst wenn die Party als solches floppte. Für den kommenden Samstag ist direkt die zweite QueerIn Planet geplant. Nun gut, es ist das CSD-Wochenende in Köln und einige Touristen von ausserhalb dürften sich dahin verirren, die Einheimischen und regelmäßigen Besucher auf Partys in Köln aus dem Umland, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet dürfte es ebenfalls eher weniger dorthin ziehen. Somit ist bei dieser neuen Partyreihe, ohne große hellseherische Fähigkeiten zu haben, ebenfalls ein baldiges Ende beschieden.

Auch im Ruhrgebiet gab es ein Desaster, denn die Glamourdome in der Zeche Carl in Essen war mehr als spärlich besucht wie ich aus zuverlässigen Quellen weiß. Das oben angesprochene Gegenbeispiel war das Re-Opening der Schwupps im Club Edit (vormals eXess Club) in Mülheim.
Brechend voll, also mehr als gut besucht, dieses Mal zusätzlich mit Open Air Area, was bei dem Wetter natürlich ideal war, wurde bis in die frühen Morgenstunden abgefeiert ohne Ende. Mission erfolgreich geglückt und in Essen hatte man das Nachsehen. Während des halben Jahres Pause machten auch viele vorherige Besucher der Schwupps nur aus der Not eine Tugend und gingen mangels Alternative am vierten Samstag im Monat zur Glamourdome wie ich von etlichen Bekannten weiß.
Das hat natürlich jetzt ein jähes Ende gefunden mit dem erfolgreichen Re-Opening der Schwupps und von nun an wieder an jedem vierten Samstag in Monat wie gehabt.

Die Bilanz diesen Wochenendes, zwei Vollflops in Köln, ein Mißerfolg und gleichzeitig auch ein Erfolg im Ruhrgebiet.


In dem Sinne – so schaut´s aus. Allen Lesern/Besuchern noch einen schönen Sonntag.

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Nicht um Fussball…

…geht es hier, allerdings um etliche Sportarten bei den Gay Games VIII Cologne 2010.

Ende Juli finden die 8. Gay Games erstmalig in Deutschland bzw. in Köln statt. Meiner bescheidenen Meinung nach hätte es auch keinen besseren Austragungsort in unserem Land für dieses Sportevent gegeben (auf die Gefahr hin das ich mich jetzt bei einigen Lesern/Besuchern unbeliebt mache).

Hier ist der offizielle Titelsong „Facing a miracle“ welcher am 31.07.2010 im RheinEnergie Stadium von Taylor Dayne (welche in den 80er Jahren durch „Tell it to my heart“ bekannt wurde), performt wird.

Facing a miracle

Tell it to my heart

In dem Sinne, auch eine Performance bzw. der Tanz an sich hat etwas mit Sport zu tun.

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