Archiv für den Monat Februar 2011

Twitter und Facebook – eine kleine Hilfestellung…

…zum gleichzeitigen Update Tweet und Status für ausgewählte Tweets.

Sicherlich nützlich für alle Twitter User die nicht Apps/Software à la TweetDeck oder Seesmic Desktop nutzen und parallel nach Twitter posten und gleichzeitig ihren Status bei Facebook aktualisieren wollen, aber nur für bestimmte Tweets.
Die offizielle Twitter App bei Facebook zum Import der Tweets funktioniert schon eine ganze Zeit lang nicht mehr oder nur sporadisch. Als Alternative bietet sich die Facebook App „Selective Tweets“ an.
Einfach die App hinzufügen, den zu überwachenden Twitter Account angeben und dann twittern wie gehabt und wenn gleichzeitig der Status bei Facebook damit upgedated werden soll den Hashtag #fb hinten dran hängen als Steuerzeichen (wird beim Import nach Facebook auch nicht angezeigt) und gut ist. Die App ist ebenfalls in der Lage das mit Pages zu machen!!!

In dem Sinne, use it.

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Die Schaafenstrasse bekommt eine Latte…

…was durchaus auch auf manchen Besucher des schwul-lesbischen Bermudadreiecks in Köln zutreffen dürfte.

Direkt neben der Mumu, sicher was die schwul-lesbische Bar- und Kneipenszene in der Schaafenstrasse betrifft ein place to be, befindet sich ein derzeit noch ungenutztes Ladenlokal. Auf dem verkleideten Schaufenster welches weitere Einblicke verwehrt, ist in großen Lettern nur „Latte?“ zu lesen.
Natürlich muß eine Latte nicht zwingend etwas mit dem primären Geschlechtsteil eines Mannes zu tun haben, denn in einer anderen Sprache, wie allgemein bekannt dem Italienischen, bezeichnet man damit die Milch. Womit wir dann auch wieder assoziationsmäßig bei einer Kuh landen würden, nebenan ist z. B. eine „Mumu“. Es mag sicherlich auch noch weitere Deutungen im übertragenen Sinne geben, der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Wie dem auch sei, in wenigen Wochen direkt neben der Mumu wird es ein Café/Bistro geben. Das bietet immense Vorteile für die Besucher des Bermudadreiecks, denn man muß nun nicht mehr wenn zwischendurch oder zu fortgeschrittener Stunde der kleine Hunger kommt den Fastfood-Ketten am Rudolfplatz einen Besuch abstatten. Auch der Hallo-Wach-Kaffee bei eintretender Müdigkeit und was man sonst noch so aus Kaffee machen kann, wie z. B. einen Café Latte, sorgen für den nötigen Koffeinschub.
So oder so wird das neue Café eine Bereicherung für das Bermudadreieck werden.

In dem Sinne, give it a try.

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Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen…

…die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen. – Otto Flake

Wenn ich einen Menschen liebe, sehe ich das genauso wie in diesem Zitat bzw. entscheide mich dementsprechend.
Nicht immer nur mit Scheuklappen durch die Welt laufen und Menschen nach Rastern einsortieren wie z. B. alleine körperlichen Merkmalen oder sexuellen Präferenzen. Einfach einmal genauer hinsehen, mehr beobachten, auf die Details achten und man stellt dann häufig erstaunliche und interessante Dinge fest beim Gegenüber.
Daniel Spitzer hat einmal gesagt: „Das Glück ist ein Mosaikbild was aus vielen unscheinbaren kleinen Steinen zusammengesetzt ist.“ Ich glaube dem ist so und betrachte auch viele Menschen in ähnlicher Form. Ein jeder hat viele Facetten und man sollte sich bemühen diese vielen „unscheinbaren Dinge“ bewußt zu sehen, was sich dann wiederum zu einem Gesamtbild fügt, was einem symphatisch ist, man mag oder gar liebt.

Sich wirklich und nicht nur im Smalltalk gekünstelt für einen Menschen interessieren, was ihn bewegt, er denkt, tut, mag oder auch nicht, versuchen an seinem Leben teilzuhaben, Dinge zu hinterfragen, aufmerksam und auch aktiv zuhören, generell dem Gegenüber Aufmerksamkeit widmen, sich gegebenenfalls um ihn in irgendeiner Form z. B. um seine Bedürfnisse kümmern. Einfach mal den anderen positiv überraschen. Über den anderen und von dem anderen Menschen lernen. Das Leben besteht aus unendlich vielen Kleinigkeiten, welche es aber letztendlich ausmachen und in der Summe viel wichtiger sind als die wenigen großen Taten zu denen wir ab und an im Stande sind.

Dem anderen etwas geben ohne sofort eine Gegenleistung zu erwarten, erwarte nichts und du wirst viel bekommen. Ein bißchen Selbstlosigkeit und Bescheidenheit dem anderen gegenüber kann sicher nicht schaden und ist auch manchmal einfach angebracht meiner Meinung nach.

Ein Lächeln auf das Gesicht und ein Strahlen in die Augen des anderen Menschen zaubern und das immer wieder aufs Neue. Versuchen seine Seele zu berühren und sein Herz zu treffen. Natürlich macht das Mühe, keine Frage, aber wo steht geschrieben das alles einfach ist oder man sich nicht bemühen muß. Mehr als nur eine Handvoll Gründe  genau das eben Beschriebene bei bzw. für einen anderen Menschen zu tun.

In schwierigen oder unangenehmen Situationen nicht gleich das Weite suchen, nur weil das so einfach ist und ja „jeder über kurz oder lang so leicht zu ersetzen“, möglicherweise der „Lebensabschnittsgefährte“ (eine absolut furchtbare Formulierung in meinen Augen) nicht mehr zum neuen Lebensabschnitt paßt. Der oder die Nächste ist schließlich nur einen Mausklick weit entfernt, oder kann einmal schnell auf einer Party oder an sonstigen Orten aufgerissen werden.

Selbstverständlich birgt das auch für einen ein nicht unerhebliches emotionales Verletzungspotential, sicher aber wie sagte schon die schwedische Königin Christine vor etlichen Jahrhunderten: „Das Leben ist ein Spiel. Man macht keine größeren Gewinne, ohne Verluste zu riskieren.“ und vielleicht ist mein Gegenüber ja der persönliche Jackpot, das weiß man vorher nie. Ausserdem ist natürlich eine der Grundlagen überhaupt Vertrauen und „Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde.“ (Henry Louis Mencken)

Eventuell hält mich jetzt der eine oder andere Leser für einen Idealist (ja, das bin ich), einen gnadenlosen Romantiker (das bin ich auch) oder auch einfach nur für einen verträumten Spinner, aber ich stehe zu all dem Geschriebenen und lebe das tagtäglich (ich bin einfach so), was mich nicht zwingend glücklicher und zufriedener macht, aber das ist ein anderes Thema.

Manchmal ist man allerdings auch mit Blindheit geschlagen, so ist es mir zumindest eine ganze Zeit lang ergangen über viele Monate hinweg im letzten Jahr. Ich hätte sehen und erkennen können, anstatt beiläufig zur Kenntnis zu nehmen, nicht zu beachten, zu verdrängen und einige Dinge an mir selbst nicht zu registrieren. Es ist nicht so als wenn mir ein sehr guter Freund in etwa ab dem Spätsommer immer  wieder zwischendurch am Rande den einen oder anderen Hinweis gegeben hätte, aber es kam dann zunächst vieles anders als gedacht bis zum Winter, das sind allerdings zwei andere Geschichten.

In dem Sinne, Fortsetzungen folgen…

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Nichts ist unmöglich bis auf eine Sache…

…und diese ist leider endgültig.

Doch bevor ich zu einer kleinen losen Folge von persönlichen Posts komme die mit diesem beginnt, sollte ich vielleicht ein paar Dinge vorweg als eine Art Einleitung schicken.

Das neue Jahr ist noch jung und doch ist schon seit Silvester viel passiert was in gewisser Weise für das restliche Jahr vollkommen ausreichen würde. Seit Mitte letzten Jahres, eigentlich das ganze letzte Jahr hindurch lege ich was die Geschwindigkeit von Ereignissen, Emotionen, Begebenheiten unterschiedlicher Art, Aktivitäten, privat wie auch beruflich ein stetig zunehmendes Tempo vor als wollte ich einen Geschwindigkeitsrekord nach dem anderen brechen und mich selbst überholen. Ich weiß wie es angefangen hat, wie und wann es endet bin ich mir noch nicht ganz sicher bzw. eher gesagt wohin es mich führt. Wird das Tempo langsamer werden oder werde ich vor mir ankommen wo auch immer? Wird es eine „unendliche Geschichte“ werden? Werde ich mich bei dem Tempo überschlagen oder zwischendurch anfangen zu straucheln?

Was ich hingegen genau weiß, nebst der Tatsache das ich mich gegenüber einem kleinen Kreis von Menschen als Konstante verhalte, daß ebenfalls einige ganz wenige Menschen für mich eine Konstante in meinem Leben bilden (wofür ich diesen Menschen unendlich dankbar bin) und wo ich in vielerlei Dingen hin will – das wußte ich eigentlich Zeit meines Lebens immer.

Manche Dinge sind leider endgültig wie mir abermals das Schicksal unmißverständlich klar gemacht hat und ich  schon einige Male in meinem Leben erfahren mußte. Anfang diesen Jahres habe ich mich, wie schon in der Vergangenheit, von einem Menschen der mir eine Zeit lang sehr nahe stand für immer verabschiedet.
Mir wurde wieder einmal bewußt, das jeder Tag der letzte sein kann und man oftmals keine zweite Chance bekommt und darum muß man für sich persönlich einfach jede Chance nutzen die sich einem bietet bevor es unter Umständen zu spät ist. Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat des amerikanischen Romantikers Henry David Thoreau aus seinem Buch „Walden“ erwähnen:

„Ich ging in die Wälder, weil ich bewußt leben wollte. Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen! Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag Innezuwerden, daß ich nie gelebt hatte.“

Die Stelle wird übrigens auch in dem Film „Der Club der toten Dichter“ zitiert, welcher sehenswert ist.

Manche Menschen mögen mir vorhalten das ich zu emotional bin und zur Übertreibung neige, das mag einerseits in manchen Situationen durchaus seine Berechtigung haben, andererseits weiß ich ob ich noch einmal die Gelegenheit dazu haben werde?

Vor Jahren als ich meinen damaligen Freund nach Hause gebracht hatte und auf dem Heimweg war fuhr ich des nachts bei trockener, fast leerer Autobahn und guten Sichtverhältnissen mit rund 200 km/h über ein längeres gerades Teilstück. In der Ferne sah ich die entgegenkommenden Lichter der wenigen Fahrzeuge auf den entgegengesetzten Fahrbahnen. Ich befand mich die ganze Zeit über auf der Überholspur da ich an zwei oder drei PKW´s vorbeigezogen war und bemerkte plötzlich wie ein Scheinwerferpaar sich mir rasend schnell näherte, zuerst dachte ich natürlich an ein Fahrzeug auf der entgegengesetzten Fahrbahn. Von einer Sekunde auf die andere wurde mir klar das anscheinend nur ich mich näherte und das die mir entgegenrichteten Scheinwerfer sich auf meiner Fahrspur befanden und stillzustehen schienen. Ich leitete in der Sekunde eine „Vollbremsung“ ein im Rahmen dessen was bei der Geschwindkeit möglich ist um mein Fahrzeug soweit abzubremsen das eine Kollision auszuschließen war inklusive eines Fahrbahnwechsels.
Wenige Sekunden bevor ich an die Stelle des Fahrzeuges auf meiner Fahrbahn kam hatte sich ein Unfall ereignet in der Form, daß sich ein anderer PKW um 180 Grad gedreht hatte und genau mir entgegengesetzt zum Stehen gekommen war und rechts neben dem Fahrzeug standen die beiden Insassen. Da man aus einer langgezogenen Kurve auf dieses Autobahnteilstück gelangt, war der Moment der Drehung des Fahrzeuges nicht zu sehen gewesen.
Hätte ich nur eine Sekunde später reagiert wäre ein Frontalcrash, Ausbrechen des Fahrzeuges mit möglicherweise ebenfalls gravierenden Konsequenzen für mich ggf. auch für die Insassen des anderen Fahrzeuges unvermeidlich gewesen. Da ich Vielfahrer bin habe ich schon öfter brenzelige Situationen erlebt, z. B. als neben meinem Fahrzeug ein LKW-Reifen platzte und sich große Teile der Lauffläche gelöst haben, durch die Luft flogen und ich mich noch wenige Sekunden vorher hinter dem LKW befand und sozusagen rechtzeitig zum Überholen angesetzt hatte. Die Reifenstücke hätten problemlos die Frontscheibe so schwer beschädigt, daß nebst der Schrecksekunde die folgenden Sekunden zum völligen „Blindflug“ geführt hätten mit möglicherweise fatalen Konsequenzen.

Was ich übrigens relativ kurz nach der zuerst beschriebenen Situation gemacht habe, war meinen damaligen Freund anzurufen um ihm zu sagen das ich ihn liebe, denn nur bei einer Reaktion eine Sekunde später hätte ich höchstwahrscheinlich nie wieder die Gelegenheit gehabt genau das zu tun.

So habe ich mich auch bei dem Verlust Anfang diesen Jahres gefragt ob es nicht Dinge im letzten Jahr gegeben hätte, die ich hätte anders machen können als ich noch die Gelegenheit dazu hatte. Es war zwar nicht zwingend abzusehen das die Person sterben würde, aber die Chancen standen insgesamt nicht sonderlich gut. Das dann allerdings das Ende recht schnell eintreten würde und es keine Überlebenschance mehr gab, damit hatte nicht nur ich nicht gerechnet, auch seine engsten Ängehörigen haben das erst drei oder vier Wochen vorher erfahren. Wir hatten uns auch noch wenige Wochen zuvor in dieser Zeit gesehen und miteinander gesprochen. Obwohl ich vieles wußte sowie auch miterlebt hatte von Anbeginn seiner schweren Krankheit an und wir auch immer sehr persönliche Gespräche führten, hatte er mir das ebenfalls verschwiegen.

In dem Sinne, lebt für den Moment, kostet ihn aus und nutzt jede Chance die sich Euch bietet bevor es möglicherweise zu spät sein kann.

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P.S.: Während Ihr diese Zeilen gelesen habt schreibe ich schon am nächsten Post. Ich kündigte Anfang diesen Wochenendes an das es einiges geben würde, vielleicht auch Überraschendes was mir am Herzen liegt und mir wichtig ist.

Genauso wie er in den Himmel schaut…

…dürft Ihr auf die Posts vom Wochenende gespannt sein.

Ich habe da sozusagen schon ein paar Dinge vorbereitet die ich endlich dieses Wochenende schaffen werde zu finalisieren und zu posten. Selbst diejenigen denen ich persönlich einige Details vorab verraten habe, werde ich sicherlich noch überraschen mit weiteren Ein- und Ausblicken, durchaus persönlicher Natur.


In dem Sinne, wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

P.S.: Die Partys und Events findet Ihr hier.

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