Er passt in keine Schublade und eine Sahneschnitte ist er sowieso…

…ich meine damit Eike von Stuckenbrok.

Seine Kunst läßt sich nur unzureichend mit dem Begriff Akrobatik beschreiben, da es eher eine Mischung aus Tanz, Breakdance, Akrobatik, Parkour, Zirkus, Theater und Schauspiel ist welche er nach belieben in unkonventioneller Art und Weise kombiniert. Diese Elemente werden durch seinen perfekt trainierten Körper noch mit einer gehörigen Portion Erotik versüßt und mit seinem lausbubenartigen Charme spielt er zugleich mit dem Publikum. Er bricht mit dem was er tut Konventionen und begeistert sein Publikum damit seit einigen Jahren in denen er in kurzer Zeit alleine acht verschiedene Programme entwickelt hat, anfang diesen Jahres brachte ihm seine Kunst die Bronze-Medaille beim “Festival Mondial du Cirque de Demain” in Berlin ein. Ohne die anderen Darbietungen zu kennen, von mir hätte er Gold bekommen (siehe Video unten).Er transportiert in seinen Programmen Emotionen die einen faszinieren und in seinen Bann ziehen, in einem Interview mit Berliner Akzente Online sagt er dazu:

Oft sind sie sehr persönlich – und fühlen sich komisch an, wenn er sie längere Zeit später noch einmal spielt: “Was damals stimmte und echt war, kommt mir dann tierisch falsch vor.” Denn die Emotionen, die er hat, wenn er eine Show entwickelt, spielen eine wichtige Rolle. Stress, gute Laune, schlechte Laune, all das fließt ein: “In einer schwierigen Zeit im Leben ist es super, das mit Bewegung zu verarbeiten. Es gibt nichts, was mehr Stress abbaut.”

Nebst Engagements für die GOP Entertainment Group trat er auch bei Urbanatix im letzten Jahr im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Bochum, im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 auf. Laut dem oben zitierten Interview sind auch weitere spannende und interessante Dinge angedacht wie z. B. ein Film. Er ist in dem was er tut ein Perfektionist und eine One-Man-Show, nicht nur auf der Bühne sondern inzwischen auch was die Entwicklung der Programme, die Choreographien und weitere Elemente seiner Shows betrifft, ganz nebenbei managed er sich noch selbst.

Im vorletzten Jahr wurde ich erstmalig durch ein Programm mit einer Badewanne (in der Show Soap) auf ihn aufmerksam. Von der ersten Sekunde an hat er mich begeistert, ich bin Fan wenn man so will.
Weitere Informationen finden sich auf seiner Website mit dem treffenden Namen Handstand bzw. Handbalance, eine Augenweide ist die Fotosektion wo man ihn nicht nur wie auf der Bühne gewohnt in Jeans bewundern kann sondern auch ohne sein “Bühnenoutfit”.

Es gibt allerdings auch noch zwei weitere Künstler bzw. Akrobaten wenn man dieser Art der Darbietungen ein Label verpassen will, die ihm nicht nachstehen. Als da wären der Spanier David Pereira, welcher auch bei der Eröffnungsgala des Stuttgarter CSD´s auftrat, sowie der Deutsch-Franzose Rémi Martin.


David Pereira


Rémi Martin

Unter der Headline “Sahneschnitte spektakulär…” postete ich vor geraumer Zeit ein Foto von Matt Mitcham welches ihn in einer atemberaubenden Pose zeigt. Nebenbei bemerkt wird oft nach der Begriffskombination “Sahneschnitte spektalulär” dieses Blog gesucht und gefunden.

Diese Bezeichnung trifft zweifelsohne mindest genauso auf Eicke von Stuckenbrok, David Pereira und Rémi Martinzu, vielleicht sogar auf diese noch ein wenig mehr.

In dem Sinne, it´s magic.

Über Magic M.

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Posted on Dienstag 2. August 2011, in Mixed, Music, Privates, Show, Video and tagged , , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink. 3 Kommentare.

  1. Hey Sabbermann ;-)
    Ich kann mich den Sabberfäden nur anschließen, bzw. wir können unsere miteinander verknüpfen (welch eine Vorstellung!!! ;-) )!

    Von Stuckenbrok sah ich erstmals im GOP, dann natürlich bei URBANATIX und zwischendurch hatte ich sein YouTube-Profil videotechnisch schon rauf und runter geschaut.
    Übrigens…dort findest Du auch einige seiner wirklich interessanten Experimental-Filme. Etwas verstört, finde ich, aber eine durchaus faszinierende Sicht auf die “Kunst”!

    In meinem Blog findest Du u.a. auch einen Bericht über ihn, den ich sehr interessant fand, weil ich mich fragte: Was macht ein junger Mann Anfang 20 wohl mit seinem Körper, wenn er 30 oder 40 ist? Hat er dann ausgesorgt, verdient man mit dieser Akrobatik wirklich so viel???
    Er bemerkte, dass er morgens erst einmal in eine Wanne steigen müsse, damit sich seine Muskeln entspannen…nach nächtlicher Ruhe wohlgemerkt.

    Liest sich nicht nach erstrebenswertem Berufsalltag, oder? Trotz des Ultra-Bodies, der wohl seinesgleichen sucht…

    Also, lass uns einfach weiter sabbern, der Rest ist doch egal :mrgreen:

    • Ich sabbere nicht bzw. nie, von daher entfällt das Verknüpfen. :-D

      In dem von mir zitierten Interview erwähnt er ja wie Du auch anmerktest das morgendliche einstündige Bad um die Muskeln zu entspannen, zudem geht er ebenfalls auf das Thema Schmerzen und Verletzungen ein.
      Akrobatik, Artistik und dergleichen hinterläßt zweifelsohne recht schnell seine Spuren im und am Körper bei den Belastungen, dementsprechend hat er wie ähnlich arbeitende Künstler sicherlich recht schnell einen hohen Verschleiß. Das kann man wie beim Hochleistungssport sicherlich nur bis zu einem gewissen Alter machen, selbst wenn man jetzt einmal eventuelle größere “Verletzungen” ausschließen würde. Auf mittlere Sicht wird er sicherlich parallel etwas in dem Zusammenhang machen. Dem Interview ist auch zu entnehmen das er mittlerweile z. B. die Choreographien selbst macht und für zwei Filmrollen angefragt wurde. Er hat sicherlich die Möglichkeit und das Talent da parallel zu fahren, auch wenn sein Körper mit zunehmenden Alter den Belastungen in der Form nicht mehr Stand hält.

      Davon abgesehen, ein schöner Mann bleibt/wird/ist er sowieso und da Muskeln, auch wenn sie eine Zeit lang nicht trainiert werden, nach einer Pause wieder und sei es moderat trainiert werden einen Memoryeffekt zeigen, vorausgesetzt er läßt sich nicht gehen in ferner Zukunft, bleibt ihm auch der tolle Body erhalten.

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