Homophobia lautet der Arbeitstitel eines neuen Films…

…der von der Community getragen werden soll.

Was das genau bedeuted? In Amerika werden seit einiger Zeit diverse Projekte und Produkte mittels Crowdfunding finanziert, das heißt das ein bestimmtes Budget gebraucht und festgelegt wird damit das Produkt hergestellt bzw. das Projekt durchgeführt werden kann und die Allgemeinheit beteiligt sich daran. An dem Zustandekommen der Gesamtsumme sind eine Vielzahl an geringen Beträgen beteiligt zu denen der Einzelne seinen Anteil leistet. Konkret sieht das dann so aus:

Eine Aktion ist durch eine Mindestkapitalmenge gekennzeichnet, die durch die Masse fremdfinanziert sein muss, bevor die Aktion startet. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jedes Mitglied der Masse (Crowdfunder) nur einen geringen finanziellen Anteil.

Für diese Leistung erhält der Crowdfunder eine Gegenleistung, die verschiedene Formen annehmen kann (z.B. Rechte, Geld, Sachleistungen), aber stets einen monetarisierbaren Wert hat. Darüber hinaus kann die Gegenleistung einen ideellen oder altruistischen Wert besitzen.

Die Kommunikation zwischen Geldgeber und -nehmer wird über eine Plattform im Web 2.0 realisiert. In der Regel veröffentlicht der Geldnehmer über diese Plattform eine weitgehend offene Ausschreibung, die sich an alle geschäftsfähigen Internetnutzer richtet. Es erfolgt keine namentliche Ein- oder Ausgrenzung der Adressaten (anonyme Masse).

Ein weiteres kennzeichnendes Merkmale von Crowdfunding ist, dass durch Crowdfunding erzielte Gelder zweckgebunden an die jeweilige Aktion sind. Zudem ist für den Vorgang des Crowdfundings bislang keine spezifische gesetzliche Grundlage vorhanden (im Gegensatz beispielsweise zur Finanzierung durch Aktien, wofür es in Deutschland ein Aktiengesetz gibt). Quelle: Wikipedia

Diese Art der Finanzierung ist noch recht jung aber nicht minder erfolgreich, insbesondere in den Vereinigten Staaten, die bekannteste und größte Plattform für Crowdfunding dürfte Kickstarter sein, aber auch in Deutschland gibt es inzwischen mehrere Plattformen.
Das neue Filmprojekt “Homophobia“, ein Kurzfilm über homo- und transphobes Mobbing, von Gregor Schmidinger setzt auf diese Form der Realisierung:

Der Regisseur dürfte dem einen oder anderen nicht unbekannt sein durch seinen Kurzfilm “The Boy Next Door” im letzten Jahr womit er einen bewegenden Kurzfilm geschaffen hat über Ängste, Einsamkeit und die Suche nach Zuneigung. Es geht um einen Callboy welcher unter Angstattacken leidet die er versucht medikamentös in den Griff zu bekommen und den Sohn eines Freiers, welcher ebenfalls nur in anderer Form davon geplagt wird, mit dem er sich anfreundet und jeder von beiden in dem Anderen die Lösung für sein Problem findet. Von “The Boy Next Door” gibt es übrigens noch eine längere Fassung welche im Unterschied zur oben verlinkten Version des Kurzfilms eine längere und erklärende Einleitung hat:
Part 2:
Meiner Meinung nach ist dieser Kurzfilm sehenswert und ich bin gespannt auf die Realisations des neuen Films, denn manchmal liegt “in der Kürze die Würze” und es muss kein abendfüllender Spielfilm werden um eine wirklich gute Story zu erzählen.

In dem Sinne, stay tuned.

Über Magic M.

Magic M. live and his life. Breaking News for and from the Gay-Party-Guide and more... Blog. - Check it out!

Veröffentlicht am Donnerstag 8. Dezember 2011 in Cinema, Gay, Mixed, Movie, Multimedia, Video und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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