Archiv der Kategorie: Hardware

selbsterklärend Unterkategorie von Computer

Fernbeziehung und zwischendurch bricht der sexuelle Notstand aus…

…was überhaupt nicht sein muß, denn dafür gibt´s jetzt eine App sowie passende Hardware.

Foto LovePalz

Der oder die Geliebte weit oder zumindest weiter weg und man sieht sich erst am Wochenende, wenn Urlaub ist oder an Feiertagen und die sexuellen Bedürfnisse gepaart mit dem Verlangen nach dem Partner plagen einen, was tun?

Sicherlich kann man(n)/frau selbst Hand anlegen und im Zeitalter von schnellen Datenverbindungen kann die Webcam zum Freund werden und den Partner daran teilhaben lassen. Telefonsex würde auch nicht nur zur Not, sondern auch bei Not gehen. Schließlich sind auch kommerzielle Sexhotlines immer noch ein gutes Geschäft. Beim Thema Telefon sind wir bei dieser Produktidee in Kombination mit dem immens gestiegenem Anteil an Smartphones aber genau richtig. Denn jetzt kommt LovePalz ins Spiel mit einer Kombination aus App für alle Betriebssysteme (Apple iOS, Android, Blackberry, Windows Phone) inklusive Desktopbetriebssysteme via Webbrowser. Es kommt noch besser, das Gerät bzw. die Geräte, denn es gibt eine männliche Version (Zeus) und eine weibliche (Hera), funktionieren per Bluetooth und somit kabellos. Ausserdem zählen zu den Features sieben verschiedene Geschwindigkeitstufen, ein wiederaufladbarer Akku ist integriert, die Geräte sind selbstverständlich “wasserdicht”, hochwertig verarbeitet aus Aluminium und sehr geräuscharm.

Es werden auch Kombinationen angeboten, nimm direkt zwei und spare, für alle sexuellen Vorlieben, egal ob schwul, lesbisch oder hetero, alles kann aber nichts muss. Die Produktpalette reicht sogar bis zum 24 Karat Goldmodell, bei dieser Bestellung muss man mit gut 10.000 Dollar allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Modelle aus Aluminium liegen preislich als paarweise Kombination bei rund 95 Dollar und als Einzelstück kommt man mit einem Fünfziger davon. Nicht gerade preiswert der Spass, aber ist schließlich auch High Tech und so funktionieren die beiden Modellvarianten:

Und wer hat´s erfunden? Die Taiwaner und so stellen die sich das dann vor:

Kleines Detail am Rande, jedes Gerät hat eine einzigartige Seriennummer und ein Name kann eingraviert werden, na wenn das jetzt nicht den persönlichen Touch als “temporären Ersatz” des geliebten Partners hat weiß ich es auch nicht mehr und der kann das Gerät auch noch nach belieben aus der Ferne steuern. Sicherlich kann man “Multitasking” betreiben und noch eine Webcam hinzunehmen, somit bleiben fast keine Wünsche offen, oder etwa doch?

In dem Sinne, wenn das Smartphone zum Sextoy wird.

Meine Einzigartigkeit ist meine Stärke…

…sagt in bewegenden Worten einer der Mitarbeiter von Apple.

Dieser Satz ist mir sofort haften geblieben in dem gut sechsminütigen Video, denn ich stimme dem uneingeschränkt zu und denke das gilt für jeden Menschen.Im Rahmen der It Gets Better Kampagne (ich berichtete schon mehrfach davon wie hier und dort) ist nun auch ein Video von Mitarbeitern des Apple Konzerns veröffentlicht worden nachdem schon viele große Unternehmen, wie z. B. Google ebenfalls Videos gezeigt haben in denen sie ihre Mitarbeiter im Rahmen der Kampagne zu Wort kommen lassen. Einige der Erzählungen sind sehr emotional und haben mich bewegt.

Allerdings stellt sich mir bedauerlicherweise die Frage warum so etwas wie diese Kampagne nur in Amerika möglich ist, werden etwa in Deutschland keine schwulen/lesbischen Jugendlichen gemobbt bzw. schikaniert oder gar terrorisiert von ihren Mitmenschen? Findet so etwas nur in Übersee statt und bei unseren europäischen Nachbarn oder anderswo nicht? Sind solche Kampagnen eigentlich nur beschränkt auf Jugendliche oder gibt es nicht auch andere gesellschaftliche Gruppen wo ähnlich geartete Kampagnen im Sinne eines von Toleranz aber besser noch von Akzeptanz geprägten Miteinanders mehr als sinnvoll, vielleicht sogar überfällig wären um eine Wende zum Besseren zu bewirken? Bei letzterem denke ich insbesondere auch an von HIV betroffene Menschen. Sicherlich mag es da ebenfalls noch andere Gruppen geben, denn Defizite im Leben sowie Umgang mit- und füreinander hat sicherlich unsere Gesellschaft wahrlich genug meiner Meinung nach. Es sollte definitiv einmal ein Anfang gemacht werden, denn “auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt” (Laotse), oder um es mit den Worten von Hermann Hesse zu sagen: “Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.”

In dem Sinne, think about!

Like This!

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Ich freue mich auf die Geschenke…

…die ich am heutigen Sysadmin Day doch wieder nicht bekommen werde.

Der Sysadmin Day (Systemadministratortag) wurde vor 10 Jahren am letzten Freitag im Juli ins Leben gerufen. Systemadministratoren sind diejenigen welche Computersysteme und Netzwerke managen bzw. für die informationstechnische Infrastruktur eines Unternehmens oder anderer Organisation zuständig sind was die Planung, Installation, Konfiguration und Pflege betrifft. Sie sind somit unverzichtbare und maßgebliche Personen die für das reibungslose Funktionieren dieser Infrastruktur zuständig sind.

Ohne diese Menschen könntet ihr diesen Text nicht lesen, einmal eben eine Mail oder SMS schreiben, Googlen fiel auch aus, Partywebsites nicht erreichbar, einmal eben nachschauen was die Freunde bei Facebook machen wäre auch ersatzlos gestrichen, mit ihnen chatten natürlich ebenso. Telefonieren egal ob per Festnetz oder via Handy würde sich auch schwierig bis unmöglich gestalten, ein wenig Onlineshoppen dito, Euer Arbeitsplatz in Gefahr oder gar nicht erst vorhanden und vieles andere mehr.

Im Endeffekt also die Menschen die Euch direkt oder indirekt supporten, die dementsprechenden technischen Probleme lösen oder gar nicht erst aufkommen lassen usw.. Meistens arbeiten diese Personen eher im Hintergrund und man erwartet wie selbstverständlich das alles zu funktionieren hat, wenn´s einmal nicht läuft dann ist das Geschrei groß bzw. die Hotline fängt an mit Supportanfragen, auch innerbetrieblich, zu glühen.

Ich zitieren aus der Wikipedia: “Er (Anm. der Sysadmin Day) soll dazu dienen, dem Systemadministrator, der seine Aufgaben üblicherweise im Hintergrund erledigt, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen, einmal im Jahr für seine gute Arbeit zu danken.”
Ins Leben gerufen wurde dieser Tag übrigens vom Systemadminsitrator Ted Kekatos “Kekatos wurde durch eine Anzeige von Hewlett-Packard inspiriert, in der einem Systemadministrator mit Blumen und Obstkörben von Mitarbeitern gedankt wird, weil er neue Drucker installiert hat.” Quelle: Wikipedia

Nun gut für meinen unermüdlichen Einsatz in meiner Firma in den letzten Jahren habe ich auch schon einmal einen TFT geschenkt bekommen, ansonsten würde ich mich zwar auch über einiges an Hightech-Spielzeug oder das eine oder andere Gadget freuen, aber ich kann auch sehr bescheiden sein.

Ich bin nämlich für die Dinge die ich tue bestechlich und Zuwendungen gegenüber aufgeschlossen, z. B. mit Kaffee und Plätzchen und/oder Kuchen, einer Einladung zum Essengehen oder wenn man mich bekocht, einer Einladung ins Kino, alkoholischen Getränken auf einer Party (wenn ich nicht gerade mit dem Auto da bin) – auch ein probates Mittel mir alle möglichen Zugeständnisse abzuringen – und vielen Kleinigkeiten aller Art.

In dem Sinne – Be nice to your Sysadmin, because someday you´ll need him and be glad that he exists. :-)

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Kein Osterei zu finden…

…aber eine das Blog betreffende Info gilt es zu verkünden.

Das Blog (sowie Zweitblog) bzw. maßgeblich die dazugehörigen Domains sowie Email-Adressen sind wieder störungsfrei erreichbar, da der im letzten Post angekündigte Serverwechsel für diesen Part vollzogen wurde.

Allen Lesern/Besuchern noch einen schönen Ostermontag.

P.S.: Im Laufe dieser Woche dürfte auch wieder die Frequenz der Blog Posts ansteigen. :-)

Save the Vinyl…

…oder Legends never die.

Das Schreckgespenst aller DJ´s schien war geworden zu sein. Ende letzten Jahres geisterte es durch die Blogs und wurde auch von einigen Medien aufgegriffen, Panasonic (Technics ist eine Handelsmarke des Konzerns) würde die Produktion (auf dem Foto das aktuelle Modell des Technics 1210 MK5G mit blauen LEDs) zum Februar 2010 einstellen und beispielsweise der Australische Markt würde letztmalig im März mit den Turntables beliefert. Diese unschöne Neuigkeit ging von Down Under aus.

Die DJ-Plattenspieler der Baureihen SL-1200 MK2 und SL-1210 MK2 (und Nachfolger) unterscheiden sich nur in der Farbe, der erstere ist champagner-silber und letzterer in anthrazit-schwarz. Der 1210 MK2 ist übrigens als das am längsten produzierte Konsumenten-Elektronik-Produkt ins Guinness-Buch der Rekorde eingegangen (Einführung 1978, bis dato wurden über 3 Mio. Geräte verkauft).
Selbstbewußt hieß der Werbespruch: Zu besichtigen in Ihrer Lieblings-Discothek.
Der Technics ist der Standard-DJ-Plattenspieler überhaupt, wurde mittlerweile in Software in ähnlicher Form nachgebildet und von DJ-CD-Playern teilweise verdrängt oder ergänzt, aber wirklich tot war und ist er nicht. Ausserdem wird er mit speziellen Timecode-Platten auch weiterhin genutzt welche DJ-Programme auf Notebooks steuern. Es gibt zwar auch Nachbauten von anderen Plattenspielerherstellern aus dem DJ-Bereich, aber das Original ist bis heute unerreicht. Mit dem Player ist auch die Geschichte des dänischen Tonabnehmerherstellers Ortofon verbunden, der sein Tonabnehmersystem Concorde (in verschiedenen Varianten) auf den Technics zugeschnitten und optimiert hat, sowie ebenfalls seit zig Jahren als das Standard-Tonabnehmersystem für den Technics gilt.

Ohne den Technics hätten sich mit Sicherheit viele Musikrichtungen (z. B. Hip-Hop, Rap), da sind sich die Experten einig, die wir heute kennen gar nicht in der Form entwickeln können. Genau genommen kann man durchaus behaupten, daß der Technics ein Musikinstrument ist, wenn man damit umzugehen weiß und genug Kreativität besitzt – im Endeffekt erfüllt er in gewisser Weise dieselben Funktionen eines Musikinstruments im herkömmlichen Sinne.

Die Erlösung kam erst in der Weihnachtszeit, zwar wird zukünftig der australische Markt nicht mehr beliefert, aber ein Firmensprecher von Panasonic verkündete:

As a major global business, Panasonic keeps all of its operations under constant review. However, there are no current plans to discontinue the Technics brand and the production of Technics turntables.

Happy End!

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