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Man kann anderen dabei zusehen “was sie im Internet so treiben” in mehrfacher Hinsicht…

…sozusagen ein Blick über die Schulter im übertragenen Sinne.

Die allermeisten werden die Autovervollständigung bei der Google Suche kennen, sprich die Suchmaschine versucht aufgrund von Algorithmen im Voraus zu erahnen wonach ihr sucht. Wenn ihr mit einem Google Account während der Suche eingeloggt seid wird eure Suchhistorie gespeichert, was beispielsweise dazu dienen soll bessere Vorhersagen für zukünftige Suchen zu treffen und damit schneller persönlich relevante Ergebnisse anzuzeigen. Natürlich läßt sich auf diesem Wege auch für einen selbst nachvollziehen wonach man in der Vergangenheit gesucht hat.

Das Ganze läßt sich auch umkehren in dem man nicht im Nachhinein den Browserverlauf durchforstet oder aber die oben beschriebene Suchhistorie beispielsweise bei Google durchsucht, sondern ähnlich der oben erwähnten Autovervollständigung anderen live dabei zusieht wonach sie eigentlich suchen.

Da wir wissen das “the internet full of porn” ist, mag dieses Beobachten der Suche nach solchen Inhalten durchaus interessant sein und einen gewissen Reiz in doppelter Hinsicht haben. Und genau das ist möglich, sogar zusammengefaßt für etliche einschlägige Websites wie Pornhub, YouPorn, RedTube, XTube, Gay Porn, GayTube und andere. Das PornhubNetwork bietet auf seiner Website PornMD eine Art übergeordnete Livesuche bzw. das Beobachten dieser an, wonach die Nutzer suchen mit weiteren Optionen. Auf der Website kann man in Echtzeit beobachten nach welchen pornografischen Inhalten die Nutzer suchen. Die Suchbegriffe werden in Echtzeit angezeigt und laufen quasi von unten nach oben über die Website. Auf Wunsch läßt sich dieser Stream auch pausieren, selbstredent lassen sich die Suchbegriffe auch direkt anklicken. Es wird dann eine Vorschau der Ergebnisse angezeigt welche sich weiter einschränken läßt z. B. nach der Quelle, der Zeit, sprich Veröffentlichung, Videoqualität und Dauer sowie sexueller Orientierung. Die Livesuche bzw. das Beobachten dieser läßt sich auch von weltweit auf bestimmte Länder beschränken, wie z. B. die USA, Deutschland, Frankreich oder Italien, zudem ist auch eine Auswahl der sexuellen Orientierung zumindest nach straight, gay und shemale möglich.

Des Weiteren lassen sich auch Rankings der Suche anzeigen, wie die beliebtesten Suchen, die Top Suchbegriffe und separat auch gezielte Suchen nach Pornstars.

P.S.: Statistiken besagen übrigens das Montags am meisten Pornos geschaut werden.

In dem Sinne, wer suchet der wird auch finden, was auch immer…

Homophobie ist noch immer ein Thema im Profisport…

…und insbesondere im Fussball.

Multimedia - Video

Trotz einiger aufsehnerregender Outings im Profi-Fussball im Laufe diesen Jahres in Amerika sowie in Deutschland, teils von aktiven oder auch nicht mehr aktiven Fussballern und diverser guter Aktionen einiger Fussballclubs in Stadien, ist Homophobie im Fussball nach wie vor ein Thema. Diesem Umstand hat sich vor einiger Zeit ein mittels Crowdfunding produziertes Video angenommen:

In dem Sinne, der Tag wird kommen.

Mit Sporno gegen Homophobie…

…und das inzwischen mit Kultcharakter.

Multimedia - Video

Vielleicht ist der Begriff “Sporno” (ein Kunstwort aus Sport und Porno als Kombination aus sportlichen Inhalten kombiniert mit einem “Hauch Erotik”) ein wenig übertrieben, aber viel nackte Haut gibt es trotzdem zu sehen. Die Ruderer des Städtchens Warwick geben seit 2009 einen mittlerweile begehrten Kalender heraus in dem man(n) zeigt was man hat. Das Ganze hat einen ernsten Hintergrund, denn gleichzeitig will man damit ein Zeichen setzen gegen Homophobie im Sport. Anläßlich ihrer Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung des Vorhabens in diesem Jahr gibt es ein durchaus ansehnliches Video:

In dem Sinne, lasset die Spiele beginnen.

Wenn Firmen ihren Stolz für eine Teilnahme am CSD zeigen…

…in dem Fall Apple.

Multimedia - VideoAn den CSD´s rund um die Welt nehmen nicht nur Gruppierungen aller Art, Vereine und auch politische Parteien statt sondern ebenso etliche Unternehmen. Bei dem Pride in den San Francisco auch Weltkonzern Apple, sowie beispielsweise in vielen Städten ebenfalls Google, welche sich vorbildlich für die LGBT-Community und ihre LGBT-Mitarbeiter einsetzen. Bei Apple wurde man dem englischen Namen des CSD, also Pride, im wahrsten Sinne des Wortes gerecht und man war so stolz darauf das man über die Teilnahme ein aufwendiges Video produzierte und auf dem firmeneigenen YouTube-Kanal veröffentlichte. Auch CEO Tim Cook ist in dem Video zu sehen:

In dem Sinne, be proud.

Momentan finden überall CSD´s statt, aber wieso, weshalb…

…und warum?

CSD - Pride

Der Christopher Street Day, kurz CSD, wird im anglo-amerikanischen Raum übrigens Pride (dt.: Stolz) genannt sowie in manchen Ländern ebenfalls wo nicht englisch gesprochen wird. Oftmals auch als Zusatz zum Ort bzw. der Stadt wo er veranstaltet wird. Die CSD´s, sei es die Strassenfeste und Paraden, welche immer auch und eigentlich in erster Linie eine Demonstration sind, werden ebenfalls von vielen Heterosexuellen besucht. Wobei oftmals nicht nur heterosexuell orientierten Menschen, sondern auch einigen Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Menschen anderer sexueller Orientierung nicht so ganz klar warum der CSD stattfindet.

Dies erklärt leicht verständlich das folgende Video:

In dem Sinne, stand up and be proud.

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