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Wenn man(n) aufeinander zugeht…

…nennt man das auch einen Kompromiss.

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Oft neigen Menschen dazu einen Kompromiss in “gut” oder “schlecht” einzuteilen. Das Leben an sich besteht doch letztendlich aus einer Vielzahl von Kompromissen die wir tagtäglich aufgrund der Entscheidungen die wir treffen müssen eingehen, man könnte auch sagen das Lebens als solches ist ein einziger Kompromiss.

Kompromiss bedeutet immer ein Abwägen der Beteiligten über Vor- und Nachteile sowie der Konsequenzen die sich daraus für die jeweilige Seite ergeben. Sicherlich kann je nach dem ein Kompromiss vorteilhaft oder eher unvorteilhaft für die Beteiligten sein, oder auch einen Beteiligten, allerdings bedeuted es auch immer ein aufeinander zugehen und auf den anderen einzugehen, sowie sich damit auseinanderzusetzen.

Ein Kompromiss bedeuted nicht unbedingt ein “entweder” – “oder”, sondern eine gemeinsame Lösung oder Arrangement worauf man sich verständigt, so daß beide Seiten damit Leben können. Wenn dem nicht (mehr) so ist kommt entweder kein Kompromiss (mehr) zustande, weil das beispielsweise für eine oder mehrere Seiten nicht (mehr) tragbar ist, dann muß eine klare Entscheidung für etwas oder dagegen gefällt werden. Was dann allerdings ebenfalls besser ist als an dem Kompromiss festzuhalten. Aber grundsätzlich sind zunächst einmal Kompromisse positiv wenn sie gefunden und eingegangen werden. Sicherlich hat dabei jede Seite eine persönliche Schmerzgrenze, was auch gut so ist, dessen was man bereit ist einzugehen oder eben nicht.

In persönlichen Beziehungen wie Freundschaften oder Partnerschaften bedeuted es auch immer das jeder der Beteiligten wenn man so will “ein Stück” dem anderen gibt aber auch dafür “einen Teil” vom anderen erhält. Schön ist natürlich wenn aus diesen “Teilstücken” dann daraus ein “wir” und somit eine Gemeinsamkeit erwächst die verbindet und das im besten Falle in einer positiven Entwicklung wobei sich beide Seiten gut fühlen, glücklich und zufrieden damit sind.

In dem schwulen Kurzfilm “One on One” geht es genau darum:

In dem Sinne, am schönsten ist es wenn aus dem “ich” und “du” ein “wir” wird.

 

Man kann nicht nur mit den Augen sehen sondern auch mit seinem Herzen…

…wie dieser bei den Teddy Awards ausgezeichnete Film zeigt.

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Leonardo ist von Geburt an blind und hat eine innige Bindung zu einer seiner Mitschülerinnen welche seine beste Freundin ist und heimlich in ihn verliebt. Eines Tages kommt mit Gabriel ein neuer Schüler in seine Klasse und zwischen ihm, Leonardo und der Schulfreundin entwickelt sich eine Freundschaft. Zu Beginn des Kurzfilms ist noch nicht klar wohin die Reise geht und wie sich die Beziehungen zueinander entwickeln, aber nachdem die Beziehung zwischen Leonardo und Gabriel immer intensiver wird merkt Leonardo nach und nach das er schwul ist und verliebt in seinen Mitschüler. Bei Gabriel weiß man am Anfang noch nicht so genau wie er zu Leonardo steht bis eines Tages aufgrund einer mißverständlichen Situation der Film eine überraschende Wendung nimmt.

Hinweis: Der Kurzfilm ist mit englischen Untertiteln welche sich einschalten lassen beim Klick auf CC (Captions) bzw. voreingestellt wurden.

Der Film “Hoje eu quero voltar sozinho” (“The way he looks”) war zunächst als Kurzfilm veröffentlicht worden und aus diesem brasilianischen Liebesfilm wurde nun eine Kinofassung gemacht welche bei den 28. Teddy Awards in Berlin zum besten Spielfilm ausgezeichnet wurde.

In dem Sinne, “Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” Antoine de Saint-Exupéry

Do you want to be his underwear…

…das könnte dem einen oder anderen durchaus gefallen.

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Das Modelabel Dsquared2 hat für seine neue Underwear Kollektion einen Kurzfilm unter der Regie von Steven Klein produzieren lassen, welcher in schwarz/weiß gehalten mit sehr ästhetischen Bildern sowie Models gedreht wurde. Da lohnt es sich definitiv einen Blick zu riskieren:

In dem Sinne, let me be your underwear…

Guten Morgen allerseits, es gibt Frühstück…

…und Ihr könnt dabei zuschauen.

 

Im Laufe diesen Jahres berichtete ich von dem jungen Fotokünstler Jakob Kasimir und seinen Arbeiten bzw. insbesondere von seinen Videos wie z. B. Adam und Adam, wenn Fotografie auf Kunst trifft sozusagen. In der nächsten Zeit wird hier Einiges von ihm in Form von Fotos und Videos zu sehen sein und das aus gutem Grund, mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Das “Guten-Morgen”-Video ist ein Kurzfilm den er erst vor kurzem produziert hat und was könnte besser passen als dieses zum Start in den Tag.

In dem Sinne, habt einen guten Start in den Tag und ein Frühstück kann nicht schaden.

In Deutschland und vielen anderen Ländern ist die CSD-Saison vorbei, aber nicht überall…

…denn in Asien findet der größte CSD erst noch am kommenden Wochenende statt.

Am Samstag dem 27. Oktober wird in Taipeh der Hauptstadt Taiwans der Taipeh Pride veranstaltet und ist der größte seiner Art im asiatischen Raum mit rund 50.000 Teilnehmern im letzten Jahr. Obwohl Taiwan hinsichtlich der Rechte von LGBT-Menschen als eines der liberalsten und tolerantesten Länder in der Region gilt gibt es immer noch eine Sache wo eine gesetzliche Gleichstellung aussteht, die Rede ist vom Eherecht. Aus dem Grund haben Medienschaffende in Kooperation mit der dortigen Filmindustrie eine Reihe von drei Kurzfilmen produziert um der Forderung nach der “Gay Marriage” Ausdruck zu verleihen. Alle Kurzfilme sind wirklich sehr ansprechend gemacht und zeigen letztendlich das Liebe einfach Liebe ist unabhängig davon wen man(n)/frau liebt. Nebenbei bemerkt sind sie mit englischen Untertiteln versehen, so dass auch nebst manchen Bildern die für sich alleine sprechen wir den Rest verstehen und nachvollziehen können.

In dem Video unten erzählen Menschen was ihre Partner für sie tun im alltäglichen Leben und es werden Situationen gezeigt wie sie auch in jeder heterosexuellen Beziehung vorkommen. Erst zum Schluß des Kurzfilms wird klar das es sich um homosexuelle Beziehungen handelt und diese sich in letzter Konsequenz in nichts von anderen Beziehungen unterscheiden.

Ein schwules Pärchen sitzt bei einem romantischen Essen und einer der beiden will seinem Partner gerade einen Heiratsantrag machen, als plötzlich von genau diesem die Eltern das Restaurant betreten und sich dazu gesellen. Aber seht selbst wie es weitergeht:

Beim letzten Video geht es darum man selbst zu sein und stolz darauf so wie man ist:

In dem Sinne, Liebe ist Liebe!

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