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Die gleichen Rechte bleiben Schwulen und Lesben…
…im Eherecht in den allermeisten Ländern verwehrt.
Das trifft auch auf die europäischen Nachbarn in Italien zu. Aus dem Grunde haben sich einige Bürger und Bürgerinnen als Projekt mit Namen “Condividilove” zusammengetan und in Eigenregie ein wirklich sehenswertes Video produziert um auf diese Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen.
Das Video ist mehrsprachig untertitelt und um auswählen zu können muß die Steuerung im Videoplayer unter CC aktiviert werden.
In dem Sinne, gleiche Pflichten aber auch gleiche Rechte für alle!
Das It Gets Better Project dient als Vorbild für eine neue Kampagne in England…
…um die Gleichstellung in der Ehe von Schwulen und Lesben zu erreichen.
Das mittlerweile weltweit sehr bekannte It Gets Better Project welches nach einer Reihe von tragischen Selbstmorden von schwul-lesbischen Jugendlichen vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen wurde fing, nebst der medialen Aufmerksamkeit die diese Selbstmordserie kurz hintereinandern in den USA erfuhr, damit an das Videos gesammelt und veröffentlicht wurden nebst einer Website als zentrale Anlaufstelle sowie einer Organisation die sich um alle Belange des Projektes kümmert. In diesen Videos erklären die unterschiedlichsten Personen angefangen von Schülern über Prominente aus dem Showbiz bis hin zu Präsident Barack Obama sowie Mitarbeitern weltbekannter Unternehmen (wie z. B. Apple, Google, Pixar, Disney, Adobe um nur einige zu nennen), genauso wie auch von Politikern aus unterschiedlichen Lagern, was ihre persönliche Geschichte ist soweit wenn es sich um Betroffene handelt die früher selbst aufgrund ihrer sexuellen Orientierung gemobbt wurden, ebenso wie nicht davon Betroffene warum sie denken das es besser wird.
Dies bezieht sich auf die persönliche Situation und auch allgemein auf das Umfeld, sei es bei der Arbeit, privat, der Schule und Universität, sowie ganz allgemein auf das Leben der Personen. Das trotz Mobbing und Schickanierungen Selbstmord keine Lösung ist und auf Dauer ganz allgemein sowie auch persönlich sich die Situation für den Einzelnen und im Allgemeinen verbessert hat bzw. es Hoffnung für die Zukunft gibt und persönlich besser werden wird.
Damit auch in England die Gleichstellung der Ehe für Lesben und Schwule endlich erreicht wird ist eine neue Kampagne ins Leben gerufen um dieses Thema verstärkt in den Fokus der öffentlichen Diskussion zu rücken. Einer der Initiatoren der Kampagne hat erst vor kurzem das zum selben Zweck produzierte Video mit dem Titel “Homecoming” ins Netz gestellt in dem britische Soldaten gezeigt werden welche von einem Auslandeinsatz zurückkehren und am Flughafen eben einer dieser Soldaten nicht von einer Frau sondern von einem Mann in Empfang genommen wird und der Heimkehrer seinem Partner gleichzeitig einen Heiratsantrag macht. Nach gut zwei Wochen haben das Video nahezu 700.000 Menschen gesehen, Tendenz steigend:
Der Regisseur des Videos Mike Buonaiuto wendet sich in einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit worin er über den ungeahnten Erfolg seines Videos spricht, das er sich von der It Gets Better-Kampagne hat inspirieren lassen sowie das er ähnliches in Bezug auf die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht in England mit der Kampagne Out4Marriage erreichen möchte. Zu dem Zweck wurde ebenfalls eine Website eingerichtet und es werden dort und auf dem dazugehörgen YouTube-Kanal Videobotschaften gesammelt in der sich die Befürworter der Gleichstellung äußern können und sollen. Das haben inzwischen auch schon einige sehr bekannte wie auch ganz gewöhnliche Personen getan. Zu den Unterstützern zählt beispielsweise einer der bekanntesten LGBT-Aktivisten von England Peter Tatchell. Einer der beiden Initiatoren des Projektes ist nebst Mike Buonaiuto auch Benjamin Cohen, der Herausgeber des bekannten PinkNews Magazins. Die Kampagne wird generell von allen bekannten schwul-lesbischen Medien der Insel auf breiter Front unterstützt, dazu zählen: Attitude, Gaydar, GT (Gay Times), PinkPaper, Diva, Boyz, QX Magazine, Gay Star News und SoSoGay. Weitere Unterstützter aus Übersee, sprich Amerika werden angekündigt. Hier die Botschaft vom Regisseur des “Homecoming” Videos:
Hier der Beitrag des oben angesprochenen Aktivisten Peter Tatchell:
Vor einiger Zeit berichtete ich von einer Boyband mit Namen “Boy Banned” die aus Darstellern eines Pornolabels besteht und einer der Sänger Ethan Bourne hat nicht nur seine Botschaft kundgetan sondern gleichzeitig noch einen selbstkomponierten Song für seinen Ex-Freund zum Besten gegeben:
Inzwischen haben sich auch Politiker zu Worte gemeldet sowie auch einige attraktive Jungs wovon der eine sich direkt auf die aktuellen Ereignisse in Amerika mit der Unterstützung für die Heirat von gleichgeschlechtlichen Paaren durch Präsident Barack Obama bezieht wie dieser hier:
Oder bespielsweise der junge Mann:
In dem Sinne, ein Outing für die Heirat von Lesben und Schwulen.
Eine Gayparty im Swingerclub…
…gibt es nicht? Gibt es doch und zwar im Ruhrgaybiet.
Sicher warum nicht, denn von einer Party für Schwule in einem Swingerclub hatte ich bisher noch nichts gehört. Ebenfalls auf Twitter als ich einen Tweet dazu schrieb das es so etwas gäbe wurde sofort darauf reagiert und nachgefragt, es scheint einen Bedarf zu geben.
An dieser Stelle möchte ich allerdings auch erwähnen, daß im Betreff der Mail nicht einmal der Name des Events richtig geschrieben wurde und keine Anrede in dem Sinne erfolgte, die Infos aus einem mehr oder weniger simplen Copy and Paste des Textes der auch auf der Unterseite zur Party der Website des Swingerclubs zu findenden Informationen bestand und die Einleitung (bestehend aus einem Satz) verbunden mit der Frage der Veröffentlichung der Einfachheit halber komplett kleingeschrieben wurde. Möge ein jeder das bewerten wie er/sie mag.
Zu den Fakten: Am Sonntag den 13.11.2011 findet in dem Swingerclub Schickeria in Dortmund ab 16 h die Gay Swing Deluxe für “schwule und bisexuelle Boys oder Männer” statt, warum eigentlich “oder” und nicht “und”? Schließt das eine das andere aus, bei anderen schwul (-lesbischen) Partys üblicherweise nicht.
Ich könnte mir vorstellen das der eine oder andere Leser schon einmal in einem Darkroom war, was jetzt eher weniger mit Fotografie zu tun hat, von daher weiß wie es dort zugeht. Da die Mehrzahl von Euch noch nicht in einem Swingerclub waren vermute ich, so schaut es dort aus.
Was zieht man eigentlich an, da Strassenkleidung ein “no go” ist wie die Website verrät, bevor man sich auszieht oder auch nicht? Dazu hat die Website ebenfalls hilfreiche bebilderte Tipps parat.
Und wer ist überhaupt die Zielgruppe? Zitat: “Du suchst Abwechselung, allein oder mit deinem Partner? Dann bist du hier genau richtig. Erotik verbunden mit frivoler Eleganz und einem samtweichen Hauch aus einer anderen Welt. Eine verführerische wundersame Welt knisternder Leidenschaft erwartet Euch. Heisse Blicke sowie leidenschaftliche Hingabe in einem Club, der sich durch seine stilvolle Ausstattung auszeichnet. Ob sehen, zeigen, fühlen oder gar mehr obliegt Eurem Ermessen und in Euren Wünschen was an diesem Tag geschehen kann.” – weißte Bescheid.
Und wenn Ihr jetzt denkt da vor einigen Jahren insbesondere in den Magazinen der privaten TV-Sender etliche Berichte aus und über Swingerclubs liefen er wüßte Bescheid weil er eine dieser Sendungen gesehen hat, der mag sich täuschen. Vielleicht interessiert Euch eine persönliche Erfahrung die ich in einem heterosexuellen Swingerclub im Ruhrgebiet bzw. genauer gesagt am Stadtrand von Essen an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen vor Jahren sammelte als ich dorthin mehr oder weniger “verschleppt” wurde von einem früheren Werbekunden. Über diese Eindrücke berichte ich Euch im nächsten Blog Post.
In dem Sinne, wer Spass an so etwas hat…










