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Mama ich bin schwul! – eine Coming Out Story…

…die sehr schnell erzählt ist und das auf eine erheiternde sowie schöne Art und Weise.

Oftmals kann bedauerlicherweise ein Coming-out auch in der heutigen Zeit noch sehr schwierig sein. Erfrischend anders, sehr positiv verlaufen und vor allen Dingen extrem kurz war das Coming-out von Ian aus den USA.
Eines Tages als Ian gegen ein Uhr in der Nacht einige Recherchen im Internet über Homosexualität und was es damit auf sich hat machte, realisierte er das dies auf ihn zutraf. Er ging in das Schlafzimmer seiner Mutter machte sie wach und sagte ihr: “Mama ich bin schwul!” und sie antwortete darauf: “Geh zurück ins Bett Schatz, ich weiß das bereits.” Während viele Coming-out Geschichten einer längeren Erzählung bedürfen dauert diese gerade einmal dreißig Sekunden. Hier das Original:


(via OutStories from Break the Illusion Blog by Davey Wavey)

In dem Sinne, das Leben steckt voller Überrschungen und das ist gut so.

Meine dritte Erkenntnis…

…Sex ist (scheinbar) überbewertet!

Meine Erkenntnisse small

small AngelEyeNachdem wir ja bereits feststellen mussten, dass bei manch einem Rotzlöffel neben mehreren Küssen schon eine einzelne gezielte Berührung ungeahntes und rasantes Körperwachstum hervorrufen kann, gab es noch weitere Ereignisse, die diese Erkenntnis in mir reifen ließen.

So gab es schon Situationen in denen ich mir doch dachte, bin ich jetzt SO gut? Als jemand, der nach eigenen Angaben schon sooo lange auf diesen Moment gewartet hatte, in den Disziplinen Ausziehen, Anfassen, Abspritzen ganz deutlich unter einer Minute blieb, – alle drei zusammengefasst wohlgemerkt – stellte sich mir dann doch die Frage ob er nicht dann auch noch ein klein wenig länger hätte warten können. Zumal man auch nicht wirklich von abspritzen sprechen kann, wenn drei bis vier Tröpfchen dünnflüssiger Substanz aus einem währenddessen schon wieder abschlaffenden Penis fließen, der selbst „erigiert“ (kann man das dann noch so nennen?) lockere 3-5 mal in den schwulen Durchschnittsmund gepasst hätte. (Ausprobiert habe ich es allerdings nicht, wie beschrieben, dazu kam es gar nicht erst.)

Dieselbe Frage stellte ich mir in einem anderen Fall in diesem Frühjahr wieder. Nach einer Party verließ ich gemeinsam mit einem anderen Gast, den ich schon seit einiger Zeit kannte, die Location – völlig ohne weiteren Hintergedanken. Der Alkohol und das (vielleicht auch daraus resultierende) Bedürfnis nach Flüssigkeitsverlust führten dazu, dass wir in einem stillen Eckchen recht schnell zur Sache kamen. „Schnell“ trifft es allerdings auch hier wieder sehr genau. Kaum war die Hose ein paar Zentimeter nach unten gerutscht und ich begann so langsam in tiefere Regionen vorzustoßen, (manchmal LIEBE ich ja die Metaphorik der deutschen Sprache^^) da erklang vor mir ein einzelnes kaum über der normalen Lautstärke liegendes Atemgeräusch, dass mir dennoch unmissverständlich klarmachte, dass ich mal wieder einen Wunsch erfüllt hatte. Zugegeben, wenigstens fand in diesem Fall wenigstens etwas statt und unter einer Minute wird das Ganze inklusive Ecke suchen und Gürtel öffnen nicht geblieben sein, doch Boris Becker wäre wohl zum zweiten Mal vor Neid erblasst. :-P
Gelohnt hat es sich im Übrigen genauso wenig, wohl auch von der Größe und Menge her (kann ich beides nicht beurteilen – was meiner Meinung nach eigentlich schon genug über die Qualität aussagt). Meine Begleitung konnte sich in schnellerem Tempo die Hose wieder richtig anziehen als zuvor ausziehen, was an sich schon eine Kunst war.  Ich Man soll doch im Allgemeinen denken, nach einem Orgasmus muss man zunächst mal zur Ruhe kommen oder sich doch zumindest den Saft vom Körper wischen. Pustekuchen.

Das Wissen dass er tatsächlich gekommen ist, verdanke ich der Tatsache dass er mir mit einer Umarmung dankte, die einen sehr kleinen, aber doch sehr eindeutigen Fleck auf meinem Shirt hinterließ.

Zum wiederholten Mal hatte ich also erst so wirklich Sex, nachdem meine Begleitung ihren Eiweiß- und Flüssigkeitshaushalt (mehr oder weniger) reguliert hatte – mit mir selbst. Apropos Sex – was genau ist das eigentlich? Und wie oft habe ich ihn? Das sind Fragen um deren Aufklärung ich mich bald einmal bemühen werde.

Übrigens waren dies auch nicht die einzigen Male, in denen ich selbst mich mit meinen Bedürfnissen vornehm zurückhielt… Auch das ist allerdings eine andere Geschichte… ;-)

Glücklicherweise blieben es in dieser Form dann bisher doch Ausnahmen und ich man darf weiter darauf hoffen und davon ausgehen, dass Sex nicht wirklich überbewertet, sondern einfach GEIL ist. ;-)

Rückblende:
Meine zweite Erkenntnis
so macht man es nicht.

Meine erste Erkenntnis…

…ist dass man manches Mal aufpassen muss, wo man bleibt.

Meine Erkenntnisse small

small AngelEyeDenn ansonsten kann das mit dem Image schonmal schnell ins Auge gehen. So mancher aus meinem engeren Bekanntenkreis stellt erst in den letzten Tagen fest, dass ich vielleicht ja doch gar nicht so ein schlimmer Junge bin wie gedacht.

Und dabei bin ich das eigentlich wirklich. Dass sich einiges geändert hat in meinem Leben habe ich in Erste Schritte ja bereits deutlich angemerkt. Auch mein Umfeld, was Personen angeht, hat sich deutlich verändert, nach meiner Definition verbessert. Weil man nunmal Schwuler ist und als solcher eben Mann, ist man da automatisch neugierig auf das, was sich denn so hinter der Fassade des anderen befindet. Und hier meine ich auf keinen Fall charakterlich. ;-)

Bad Boy

Also streckt man so seine Fühler aus – mit Erfolg. Alles begann mit jemandem, den ich an dieser Stelle einfach mal Die Bunte nenne – Ähnlichkeiten mit bekannten deutschen Magazinen sind natürlich rein zufälliger Natur. ;-) Auf einer SEXY im Frühjahr dieses Jahres, die by the way die erste und auch bisher einzige meines Lebens war, machte ich seine – oder sollte ich sagen ihre? – Bekanntschaft, kurz bevor ich die Party eigentlich verlassen wollte. So unterhielt man sich noch ein Weilchen, ehe wir uns in eine Lokalität unseres Vertrauens zu einem Absacker begaben. Erst dort kam man sich dann – auch dank deutlich erhöhtem Alkoholkonsum etwas näher. Meiner Erinnerung nach war es wohl nicht so schlecht, allerdings dann wohl auch nicht gut genug um ein Rumknutschen bei einem von uns fortzusetzen oder gar auszuweiten…

Konsequenzen hatte diese Nacht (die eigentlich vielmehr ein früher Morgen war) allerdings dennoch. Einige Zeit später durfte nämlich auch ich Rotzlöffel … ähm… “kennenlernen”. Eines Abends auf einer mehr schlecht als recht besuchten wöchentlichen Kölner Party verstanden wir uns ganz prima, ohne dass ich allerdings zunächst wusste wen ich vor mir habe. Unsere spaßige und nach meinem Empfinden angenehme Art zu “feiern” wurde jäh unterbrochen als Die Bunte, ebenfalls Gast dieser Party, mich bereits ein erstes Mal darauf ansprach, ob ich denn so mit jedem umgehen würde, der mir in die Quere kommt.
Davon allerdings unbeeindruckt setzen Rotzlöffel und ich unsere Aktivitäten fort, die darin endeten, dass er mit den Worten “Na toll und jetzt hab ich nen Steifen…” die Party verließ.

So weit so gut. Jetzt mal zu etwas spannenderen Details. Denn wie waren Flash-G und ich uns schon in diversen Gesprächen einig: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!

Somit begann dann die heiße Phase meines Lebens. Warum auch nicht!? – Ich bin eben nicht nur Mann, sondern auch noch schwul.
So lernte ich nicht nur den Menschen kennen, der mir bereits in Gesprächen ankündigte, dass egal wer mit ihm nach Hause geht, er sowieso den längeren Schwanz habe, sondern auch besagtes Körperteil. Sah ganz gut aus, schmeckte aber nicht… Mein Ex-Freund kündigte dagegen mal an, dass wenn ich eines Tages mal mit einem anderen in trauter Zweisamkeit ende, ich anschließend tagelang nicht laufen könne. Ich lernte besagte Person kennen, und ich weiß auch, was mein Ex meinte – allerdings war das mit dem Laufen für mich dann doch eher kein Problem… Ich könnte jetzt noch weitere Beispiele aufzählen, aber nachher bestätige ich noch Die Bunte in der Einschätzung was meine Person angeht.
So habe ich natürlich in meinem Leben sehr viel mit Vögeln zu tun – manchmal auch sehr seltsamen, aber es dreht sich doch nicht alles darum, auch wenn manch einer das vielleicht gern hätte.

In jüngerer Vergangenheit aber hielt ich mich in Anbetracht genau dieser Tatsache recht vornehm zurück, man will ja auch nicht nach einem Monat seinen gesamten Bekanntenkreis in- und auswe(ä)ndig kennen. Natürlich gibt es auch da gewisse Ausnahmen, die ich in keiner Form bereue. Es gibt nunmal einfach Leute, die nicht nur ein hübsches Gesicht und einen netten Körperbau sondern auch den absolut dazu passenden Hintereingang haben. Da zu Widerstehen wäre ja schon fast eine Beleidigung dieser Person gegenüber gewesen. Und gelohnt hat es sich allemal, übrigens nicht nur für mich, wie mir das Feedback sagte… Davon einmal abgesehen bleibe ich natürlich neugierig und am Ball (na ja, ich wäre nicht ich, wenn es nicht auch mehrere Bälle wären). Ich bin gespannt was (oder wer) in Zukunft so kommt. Immer darauf bedacht es schön vorsichtig angehen zu lassen und es mir gut zu überlegen, wo ich hineingerate oder bleibe.

Denn die Erfahrung zeigt, dass das so manches Mal sonst eben auch ins Auge gehen kann – und das brennt erfahrungsgemäß ziemlich… ;-)

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