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Eine historische Entscheidung wurde gefällt…

…vom Obersten Gerichtshof in den USA.

LGBT Colours

Gestern wurde vom Obersten Gerichtshof in den USA eine Grundsatzentscheidung gefällt über das Recht der Ehe für alle Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung. Somit wurde das Recht der Ehe für Schwule und Lesben welche bisher in 30 Bundesstaaten eingeführt wurde auch für die noch verbliebenen Bundesstaaten in denen dieses Recht nicht galt verbindlich für das ganze Land eingeführt. Der Oberste Gerichtshof der USA kam zu der Entscheidung das die amerikanische Verfassung ein Recht garantiert für gleichgeschlechtliche Eheschließungen womit einzelne Bundesstaaten dieses Recht nicht verweigern dürfen.

In den USA wird auch im Juni der sogenannte Pride Month begangen, da zu der Zeit die meisten Prides, sprich CSD Demonstrationen, im Laufe diesen Monats in dem Land stattfinden. Auch auf YouTube als Tochterunternehmen von Google, welches ein vorbildliches Diversity Management seit Jahren im Rahmen seiner Firmenkultur fest verankert hat, wird der Pride Month traditionell mit einem Video zelebriert. An diesem historischen Datum der Entscheidung des obersten Gerichtshofes der USA wurde passenderweise das diesjährige Video veröffentlicht womit gleichzeitig die Entscheidung mit Videos bekannter geouteter YouTuber sowie weitere Videos zum Thema in einem Zusammenschnitt gewürdigt wird:

In dem Sinne, #ProudToLove

 

Die “Ehe für alle” geht alle etwas an…

…in dem Sinne das sich für die althergebrachte “klassische Ehe” nichts ändert.

Nach dem erstmalig in einem Land dieser Welt eine vollständige Eheöffnung mittels Volksentscheid entschieden wurde, sprich in Irland vor wenigen Wochen, flammt auch bei uns die Diskussion erneut darüber in verstärktem Maße auf, zu Recht. Wenn man die Argumente der Gegner der völligen Gleichstellung der Ehe in Bezug auf LGBT-Menschen in den Medien liest kann man das bei vielen ewig Gestrigen nicht mehr nachvollziehen da sich für sie in keinster Weise etwas ändert, geschweige denn zu ihrem Nachteil, für LGBT-Menschen allerdings sehr wohl zum Positiven. Manchmal sind die Argumente der Gegener haarsträubend und karikieren sich teilweise selbst und darum ist es manchmal an der Zeit nicht nur den Spiegel den anderen gegenüber vorzuhalten mit sachlichen Argumenten sondern auch gewürzt mit einer Prise Humor:

In dem Sinne, gleiche Rechte für alle.

In Schulen ist immer noch Homophobie gepaart mit Mobbing…

…an der Tagesordnung.

Tischtennis ist schwul

Kinder und Jugendliche können grausam sein was den Umgang miteinander angeht sagt man, was sich auch durchaus öfter in der Realität bewahrheitet. Nach wie vor, nicht nur an Schulen, wird das Wort “schwul” oft genutzt um Dinge und Verhaltensweisen herabzuwürdigen, negativ zu belegen. Bei einem spontanen Besuch an einer meiner ehemals besuchten Schulen fiel mir unübersehbar eine von zwei festinstallierten Tischtennisplatten auf dem Schulhof ins Auge. Der geneigte Leser könnte sich jetzt zum Beispiel durchaus fragen nach dem Umfeld was möglicherweise eine Art Homophobie begünstigen könnte, wie zum Beispiel um welche Schulform es sich handelt, ob die Schule in einer Groß- oder Kleinstadt liegt und dort wiederum möglicherweise in einem Stadtteil welcher als “sozialer Brennpunkt” bezeichnet wird und dergleichen.

Wenn ich jetzt hier eine Umfrage nach dem Umfeld sowie Art der Schule in diesen Blog Post einbinden würde könnte ich mir gut vorstellen das sich gewisse Präferenzen zeigen welche eine Erwartungshaltung, sicherlich auch beeinflußt durch Voreingenommenheit oder möglicherweise einer Art von Vorurteilen, widerspiegeln würde. Was denkt Ihr, Haupt- oder Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium, eher ländliche Gegend, Großstadt, “schwieriger Stadtteil”?

Sicher wird jetzt der eine oder andere einwerfen, das dies grundsätzlich überall zutreffen kann, dem ist so meiner Meinung nach. Allerdings glaube ich das viele dazu tendieren werden das eher bestimmten Schulformen, Arten von Städten sowie Umfeldern zuzuordnen als anderen.

Tischtennis - Homos

Die Auflösung: Kein “sozialer Brennpunkt”, keine Stadt welche eher ein schlechtes Image inne hat, keine Haupt-/Realschule, keine Großstadt. Diese Tischtennisplatte befindet sich auf dem Schulhof eines Gymnasiums in einer sehr schönen Kleinstadt im Ruhrgebiet in NRW, mit einem guten Image, wiederum in einem schicken Stadtteil umgeben von teilweise wirklich schönen Ein- und Mehrfamilienhäusern und in Nähe zu Teilen des Naherholungsgebietes der Stadt. Und zwar dem Gymnasium von ehemals zwei Gymnasien (eins davon ist mittlerweile eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe) welches das älteste sowie bekannteste der Stadt ist. Überrascht? Der eine oder andere vielleicht könnte ich mir vorstellen.

Abgesehen von den beiden “Graffitis” auf der Tischtennisplatte findet man nur an einer Hauswand ein großes Wandgemälde anläßlich des Jubliläums der Gründung dieses Gymnasiums sowie ein größeres grafisches Graffiti, nebst diversen Installationen der Abiturjahrgänge. Das Graffiti fällt darum umso mehr aus dem Rahmen und sticht ins Auge. Stellt sich die Frage warum man es dabei beläßt? Das grafische Graffiti an einer der Hauswände ist durchaus schön anzuschauen, die Installationen der Abiturjahrgänge teilweise sehr originell und gut gemacht. Wie reagieren die Lehrkräfte auf die “Graffitis” der Tischtennisplatte, denn übersehen kann man sie nicht, selbst im Vorbeilaufen fällt es auf. Ausserdem haben Lehrer so etwas wie eine Pausenaufsicht und Lehrkräfte mit extrem schwachen Sehvermögen dürften eher die Ausnahme bilden. Wird überhaupt darüber gesprochen oder das eher als jugendliche Torheit abgetan der keinerlei weitere Bedeutung beizumessen ist, eine “Phase” sozusagen.

Vielleicht ist die Beseitigung des Graffitis der Schule auch zu teuer und der Schulleitung egal. Wenn das zum Beispiel nur geflissentlich zur Kenntnis genommen werden sollte hätte das wiederum zur Folge das bestimmte Verhaltensweisen toleriert werden, was es für die Zukunft nicht besser machen würde, von Akzeptanz von LGBT Menschen ganz zu schweigen. Wie dem auch sei in Anbetracht der ungenauen Kenntnislage, Lesben und Schwulen begegnet oftmals diese Form der Homophobie und das ist immer noch Alltag.

In dem Sinne, wehret den Anfängen.

Wenn Ihr intim werden wollt…

…habt Ihr bei dieser neuen Partyreihe die Gelegenheit dazu.

Discokugel

In Stuttgart hat man(n) sich über die Jahre was LGBT-Events betrifft zum schwul-lesbischen Epizentrum von Süddeutschland entwickelt. Von den Machern der “Fame”-Partyreihe sowie etlicher anderer schwul-lesbischer Partyreihen kommt Ende Februar, genauer am Freitag den 27.02.2015, etwas Neues auf die feierwütige Meute zu, die “Intim” im neu umgestalteten Pure Club (Friedrichstraße 13, 70174 Stuttgart):

In dem Sinne, come in and find out.

Vater, Vater und Kind(er) – eine vollkommen normale Familie…

…und ein Hit im Social Web, jetzt auch in der Werbung.

Vor gut einem Jahr hat einer von zwei homosexuellen Vätern, Kordale und Kaleb, auf deren gemeinsamen Instagram Account ein Foto veröffentlicht wie er und sein Mann ihren zwei von insgesamt drei Töchtern die Haare im Bad machen bevor es für die Kids ab zur Schule geht. Sowas machen Eltern durchaus und ist an sich nichts Ungewöhnliches. Im Text zum Foto steht dann wie die tägliche Morgenroutine mit ihren Töchtern ausschaut und das beide Männer stolze Väter sind.

Im Endeffekt nichts Besonderes, allerdings empfinden das nicht wenige heterosexuelle Menschen noch immer so weil es sich um zwei schwule Männer die ein Paar sind handelt, obwohl sie sich verhalten wie viele andere Eltern das in ähnlicher Form auch tun würden. Allerdings findet ihr vollkommen alltägliches Verhalten im Umgang mit ihren Kindern eine breite Zustimmung (was sich unter anderem in über 46.000 Likes für das Foto ausdrückt) und das Foto ging viral im Social Web und den Medien:

Das ist auch dem Kamerahersteller Nikon nicht verborgen geblieben und dort war man so davon angetan das man gleich von der ganzen Familie ein Video im Rahmen der Werbekampagne “Nikon I Am Generation” auf dem offiziellen Kanal des Herstellers bei Vimeo veröffentlichte. Man gab den beiden Männern eine Kamera an die Hand um Ausschnitte aus ihrem Leben zu dokumentieren und das ist dabei herausgekommen:

In dem Sinne, die Liebe macht eine Familie und nur das zählt.

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