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Man kann nicht nur mit den Augen sehen sondern auch mit seinem Herzen…

…wie dieser bei den Teddy Awards ausgezeichnete Film zeigt.

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Leonardo ist von Geburt an blind und hat eine innige Bindung zu einer seiner Mitschülerinnen welche seine beste Freundin ist und heimlich in ihn verliebt. Eines Tages kommt mit Gabriel ein neuer Schüler in seine Klasse und zwischen ihm, Leonardo und der Schulfreundin entwickelt sich eine Freundschaft. Zu Beginn des Kurzfilms ist noch nicht klar wohin die Reise geht und wie sich die Beziehungen zueinander entwickeln, aber nachdem die Beziehung zwischen Leonardo und Gabriel immer intensiver wird merkt Leonardo nach und nach das er schwul ist und verliebt in seinen Mitschüler. Bei Gabriel weiß man am Anfang noch nicht so genau wie er zu Leonardo steht bis eines Tages aufgrund einer mißverständlichen Situation der Film eine überraschende Wendung nimmt.

Hinweis: Der Kurzfilm ist mit englischen Untertiteln welche sich einschalten lassen beim Klick auf CC (Captions) bzw. voreingestellt wurden.

Der Film “Hoje eu quero voltar sozinho” (“The way he looks”) war zunächst als Kurzfilm veröffentlicht worden und aus diesem brasilianischen Liebesfilm wurde nun eine Kinofassung gemacht welche bei den 28. Teddy Awards in Berlin zum besten Spielfilm ausgezeichnet wurde.

In dem Sinne, “Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.” Antoine de Saint-Exupéry

Die Schwulen und ihre besten Freundinnen…

…genau darum geht es in einem neuen Film.

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Jeder Schwule kennt es und die überwiegende Mehrzahl der Schwulen hat eine oder mehrere beste bzw. gute Freundinnen. Das hat auch etwas klischeebeladen gesprochen natürlich seine Gründe. Schwule und Frauen teilen natürlich ihr “Hobby” in Form der Anziehung zu Männern was für unendlichen Gesprächstoff sorgt, ähnlich geartete Beziehungsprobleme über die man/frau sich austauschen kann und dergleichen mehr. Andererseits fühlen sich viele Frauen besser verstanden und im Umgang spielt eine möglicherweise aufkommende sexuelle Komponente keine Rolle, da nicht vorhanden. So entwickeln sich oft intensive Freundschaften.

Ein Sprichwort besagt zwar “Freundschaft wäre Liebe nur ohne Sex”, wobei das eine das andere nicht zwingend ausschließt, denn auch “Gelegenheit macht Liebe” und wer weiß schon generell vorher was sich aus einer Freundschaft alles entwickelt, zumal im besten Falle der eigene Partner auch gleichzeitig der oder mit der beste Freund sein sollte bzw. das daraus entstehen kann. Der letzte Satz bezog sich allerdings mehr auf Freund- und Partnerschaften ganz allgemein.

Wie dem auch sei gibt es selbstverständlich noch viele andere Dinge die Schwule und ihre besten oder guten Freundinnen miteinander verbinden und das nicht nur auf Äußerlichkeiten bezogen. Ein wiederum auf Äußerlichkeiten oft strapaziertes Beispiel wäre Stil und Mode, womit eher eine gewisse Geschmackssicherheit von vielen Schwulen gemeint wäre, im Endeffekt u. a. auch ein Thema womit sich etliche Frauen oft beschäftigen. Selbstverständlich sind das nur kleine Ausschnitte des alltäglichen Lebens die hier angeschnitten wurden und ich möchte an dieser Stelle nicht nur die Freundschaften zwischen Schwulen und Frauen darauf reduzieren bzw. auf teilweise eher oberflächliche Dinge, allerdings ein neuer amerikanischer Spielfilm scheint das zumindest in gewisser Weise zu tun, was allerdings auch eher dem Genre Komödie geschuldet ist.

Der Film “G. B. F.” (Gay Best Friend) welcher beim Tribeca Film Festival seine Premiere feiert handelt also vom Thema “Schwule und ihre beste(n) Freundin(en)”. Nachdem sich in der Highschool unerwarteter Weise ein junger Mann als schwul geoutet hat fangen die drei begehrtesten Mädels der Highschool an um seine Freundschaft zu buhlen, da sie auch aus einem Teil der oben angesprochenen Gründe ihn gerne als Freund hätten. Das Ganze kommt in der Tradition vieler amerikanischer Highschool-Filme ein wenig klamaukhaft daher wenn man den Trailer sieht, im Endeffekt ist es halt wohl eher Popcorn-Kino und dient der Unterhaltung. Andererseits ist es manchmal auch so “im Leben” das in manchen Späßen ein Fünkchen Wahrheit liegt. Ob und wann der Film in Deutschland zu sehen sein wird oder nur eine Veröffentlichung auf DVD später ansteht kann man den derzeitigen Informationen nicht entnehmen. Hier wäre auf jeden Fall schon mal der Trailer zum Film:

In dem Sinne, “Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.” (August von Kotzebue)

Exklusiv – der Tod der schwulen Klischees…

…oder nichts ist immer so wie es scheinen mag.

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Anläßlich des schwul-lesbischen Filmfestivals im September vergangenen Jahres in Lissabon wurde dieser Trailer veröffentlicht, welcher gezielt auf gängige schwule Klischees anspielt und diese auf humoristische Art und Weise ad absurdum führt und diejenigen die in diesen Schubladen denken zum Überdenken ihrer Sichtweise anregen sollte. Natürlich übertreibt der Spot als Stilmittel, was der Sache wahrlich keinen Abbruch tut und zum Schmunzeln bewegt:

In dem Sinne, mit Pauschalierungen jeglicher Art verkennt man meistens die Realitäten.

In Deutschland und vielen anderen Ländern ist die CSD-Saison vorbei, aber nicht überall…

…denn in Asien findet der größte CSD erst noch am kommenden Wochenende statt.

Am Samstag dem 27. Oktober wird in Taipeh der Hauptstadt Taiwans der Taipeh Pride veranstaltet und ist der größte seiner Art im asiatischen Raum mit rund 50.000 Teilnehmern im letzten Jahr. Obwohl Taiwan hinsichtlich der Rechte von LGBT-Menschen als eines der liberalsten und tolerantesten Länder in der Region gilt gibt es immer noch eine Sache wo eine gesetzliche Gleichstellung aussteht, die Rede ist vom Eherecht. Aus dem Grund haben Medienschaffende in Kooperation mit der dortigen Filmindustrie eine Reihe von drei Kurzfilmen produziert um der Forderung nach der “Gay Marriage” Ausdruck zu verleihen. Alle Kurzfilme sind wirklich sehr ansprechend gemacht und zeigen letztendlich das Liebe einfach Liebe ist unabhängig davon wen man(n)/frau liebt. Nebenbei bemerkt sind sie mit englischen Untertiteln versehen, so dass auch nebst manchen Bildern die für sich alleine sprechen wir den Rest verstehen und nachvollziehen können.

In dem Video unten erzählen Menschen was ihre Partner für sie tun im alltäglichen Leben und es werden Situationen gezeigt wie sie auch in jeder heterosexuellen Beziehung vorkommen. Erst zum Schluß des Kurzfilms wird klar das es sich um homosexuelle Beziehungen handelt und diese sich in letzter Konsequenz in nichts von anderen Beziehungen unterscheiden.

Ein schwules Pärchen sitzt bei einem romantischen Essen und einer der beiden will seinem Partner gerade einen Heiratsantrag machen, als plötzlich von genau diesem die Eltern das Restaurant betreten und sich dazu gesellen. Aber seht selbst wie es weitergeht:

Beim letzten Video geht es darum man selbst zu sein und stolz darauf so wie man ist:

In dem Sinne, Liebe ist Liebe!

Neu im Kino…

…beim kommenden queeren Filmfestival Homochrom.

Wie auch schon in den letzten Jahren ist es wieder soweit und das schwul-lesbische Filmfestival Homochrom wird in ausgewählten Städten veranstaltet. Das Festival findet wie in der jüngeren Vergangenheit in Köln (19. – 21.10.2012) sowie Dortmund (26. – 28.10.2012) statt. Die Auswahl der Filme umfaßt internationale genauso wie europäische und deutsche Premieren. Die ausländischen Beiträge werden in der Regel im Originalton gezeigt mit Untertiteln.

Es handelt sich allerdings nicht nur um Spielfilme sondern auch um eine Auswahl von Kurzfilmen. Zudem werden in Dortmund und Köln Uraufführungen bei freiem Eintritt gezeigt welche regionalen Projekten entspringen. Für Köln hat das schwul-lesbische Jugendzentrum Anyway den Beitrag “Julian – Junge Liebe anders” beigesteuert welcher vom Klust sowie ColognePride präsentiert wird und in Dortmund wird der Beitrag “Verqueere Welten 2.0 – alternative Lebenswege junger Menschen” präsentiert vom Slado e. V. und CSD-Dortmund, produziert wurde der Film vom Rosa Strippe e. V..

Die Filmauswahl deckt ein breites Spektrum der queeren Welt sowie des Lebens ab, hier eine kleine nicht exemplarische Auswahl von Filmtrailern der Beiträge.

Manchmal sind die Dinge nicht so wie sie scheinen, “It Gets Better“:

In einem weiteren Spielfilm, “The Perfect Family“, sind die international bekannten Darsteller Kathleen Turner, Richard Chamberlain sowie Emily Deschanel in den Hauptrollen zu sehen. Auf humorvolle Art und Weise wird der religiöse Eifer einer streng katholischen Familie thematisiert die sich schwer mit ihrer lesbischen Tochter tut und den Problemen die sich daraus ergeben.

In dem Sinne, gute Unterhaltung sowie interessante Ein- und Ausblicke.

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