Archiv der Kategorie: News

generelle Neuigkeiten

Die Gay Jeans verwandelt sich im Laufe der Zeit in Regenbogenfarben…

…wenn eine Crowdfunding-Kampagne von Erfolg gekrönt ist.

LGBT Colours

Was zunächst recht ungewöhnlich erscheint soll mit Hilfe eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Titel “Gay Jeans” wahr werden. Wenn die Jeans neu ist sieht sie wie eine herkömmliche Jeans aus in einem dunklen Blau. Durch das Tragen verschleißt die Hose langsam aber sicher und wechselt die ursprüngliche einheitliche Farbe hin zu allen Farben des Regenbogens, welche nach und nach zum Vorschein kommen. Nicht nur der Farbwechsel sondern auch an Stellen wo die Jeans besonders verschleißt oder beansprucht wird, sich beispielsweise oft in den Hosentaschen getragene Gegenstände abzeichnen bzw. ihre Spuren hinterlassen, sorgt das für eine zusätzlich Individualität. Diese Stellen treten nebst dem Farbwechsel zusätzlich hervor und somit wird jede Jeans zu einem Unikat. Dem kann noch durch eigene Eingriffe wie z. B. der Behandlung der Jeans mit Schmiergelpapier oder sonstigen Gegenständen nachgeholfen werden. Das Projekt als solches soll die Vielfalt (der Menschen) unterstützen und deren Akzeptanz fördern.

Wie das Ganze funktioniert und man sich das vorstellen kann erklärt dieses Video:

Bildlich gesprochen hat das etwas von einem Schmetterling. Zuerst ist die Jeans in einem eher unscheinbaren dunklem Blau und mit der Zeit entpuppt sich ein schönes Farbenspiel als wahre Identität und sie zeigt somit ihre “true colors”, sprich wahren Farben.

Nun stellen sich aber in diesem Zusammenhang einige Fragen. Woher weiß man jetzt eigentlich das diese Jeans schwul ist? Möglicherweise handelt es sich nur um eine Phase. Kann ich die Jeans davor bewahren schwul zu werden wenn ich sie nicht wasche? Das würde lediglich den Prozess nur verlangsamen. Wenn ich jetzt heterosexuell bin und die “Gay Jeans” trage werde ich dann automatisch schwul oder lesbisch? Genauso wenig wie das Fahren eines Toyota mich zu einem Japaner macht. Wenn ich jetzt eine “Gay Jeans” trage und “schwules Verlangen” verspüre könnte das wohl schlicht und ergreifend daran liegen das ich schwul bin. So einfach ist das. Der geneigte Leser wird sicherlich festgestellt haben das ich mich gerade ein wenig darüber lustig mache das Projekt mit “Gay Jeans” zu betiteln. Die grundsätzliche Idee vom Produkt als solches finde ich nicht unspannend, wenn Mann oder Frau es gerne etwas bunter mag, auch die Jeans etwas individueller durch eigenen Einsatz zu gestalten hat was. Die Intention hinter dem Projekt mag ebenfalls noch löblich sein, andererseits ist mir das dann doch etwas zu stereotypisch und klischeehaft.

In dem Sinne, zeigt Eure “wahren Farben”, wie auch immer.

Sie tun es wieder im Frühling und zwar alle gemeinsam…

…nach den großen Erfolgen der letzten Male.

Discokugel

Die Frühling ist in Reichweite und in Süddeutschland wird dieser von einem Zusammschluß mehrer Partyreihen zu einer XXL-Party gebührend gefeiert. Die Parties Fame, Sweat, Erogen, Lovepop, Gaydelight und Nachtschwestern veranstalten gemeinsam mittlerweile zum vierten Mal die “Together” in den drei Clubs Mash, Lehman und The Paris im Bosch-Areal in Stuttgart am Samstag den 29.03.2014 ab 22 h:

In dem Sinne, der Frühling kann kommen.

Der French Kiss dürfte bekannt sein aber der Dutch Kiss ist neu…

… und wurde zum Valentinstag von den Holländern ins Leben gerufen.

Red Ribbon

Am vergangenen Valentinstag hat der national und international arbeitende Niederländische Aids Fonds die Kampagne “The Dutch Kiss” ausgerufen und um rege Verbreitung via Internet und Social Media unter dem Hashtag #dutchkiss gebeten.

Weltweit hat nur einer von 10 schwulen Männern überhaupt Zugang zu Sexualaufklärung, medizinischer HIV-Behandlung sowie Gesundheitsvorsorge. Was die gegen Homosexuelle gerichteten Gesetze in etlichen Ländern und die Stigmatisierung anbelangt wird dadurch ihr Recht auf Gesundheitsfürsorge gefährdet und somit auch das Risiko durch HIV bei den Menschen billigend in Kauf genommen. Der Aids Fonds verteidigt das Recht auf die globale medizinische Behandlung sowie Fürsorge und hat aus diesem Grund die Kampagne “The Dutch Kiss” gestartet.

In dem Sinne, take care and act. #dutchkiss

Homosexualität im Sport und die Olympischen Winterspiele in Sotschi…

…sind ein großes Thema.

LGBT Colours

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind in vollem Gange was schon im Vorfeld seit Monaten für große öffentliche Aufmerksamkeit sorgte, allerdings nicht alleine wegen des sportlichen Events als solches. Die Rede ist natürlich von der Behandlung von Homosexuellen in Russland und der homophoben aktuellen Gesetzgebung mit dem Verbot von sogenannter “Homo-Propaganda” im Land mit dementsprechenden Konsequenzen für LGBT-Menschen deren Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

In den letzten Wochen und Monaten machten im Profisport eine Reihe von Coming-Outs von sich reden und das Thema Sport und Homosexualität rückte damit wieder stärker weltweit in das öffentliche Bewußtsein.

Der deutsche Journalist Tilo Jung hat auf seinem YouTube-Kanal im Rahmen seiner Reihe “Jung & Naiv” dazu ein Interview mit der offen lesbisch lebenden Degenfechterin Imke Duplitzer veröffentlicht welche schon insgesamt fünfmal an Olympischen Sommerspielen teilgenommen hat.

In dem Sinne, “Jede Form von Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von
Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus sonstigen Gründen ist mit der Zu-
gehörigkeit zur Olympischen Bewegung unvereinbar.”

[Olympische Charta, Grundlegende Prinzipien des Olympismus (6)]

Without love, no madness…

…denn das Eine bedingt das Andere und beides hat viel miteinander zu tun.

I love music

Die Einleitung ist dem offiziellen Teaser des in 2012 sowie 2013 beim  International Dance Music Award zum “Best Music Event Worldwide” gewählten Festival Tomorrowland entlehnt:

Es ist das größte Open-Air-Festival für elektronische Tanzmusik weltweit und wird in diesem Jahr seit 10 Jahren in Belgien veranstaltet. Was einst beschaulich mit einer eintägigen Veranstaltung begann wird inzwischen an drei Tagen zelebriert und von rund 190.000 Menschen aus 75 Ländern besucht (2012), wovon alleine 35.000 in “Dreamville” während der Dauer des Festivals leben. Seit 2005 ist das Festival im De Schorre National Park in Belgien beheimatet, findet immer Ende Juli eines jeden Jahres statt und die Veranstalter gestalten den Park für die Dauer des Events in eine Art Techno-Märchenland um inkl. Unterbringungen in Form einer Zeltstadt, einigen Appartments sowie exklusiven Bungalows (Dreamville). In 2012 bestand das Line-Up aus insgesamt 400 DJs die auf drei Stages und an 15 weiteren Locations performten. Alles was Rang und Namen hat in dem Bereich tritt auf. Es werden nicht nur in Zusammenarbeit mit der nationalen Airline sondern mit weiteren 25 Fluggesellschaften komplette Reisepakete angeboten wo die Party schon während des Hinfluges beginnt. Bedingt durch den großen Ansturm während des Online-Verkaufs der Tickets befanden sich in 2013 zeitweise bis zu zwei Millionen Menschen in der Warteliste und ich war einer davon, leider erfolglos. Normalerweise sind alle Tickets binnen einer Stunde verkauft. Im vergangenen Jahr expandierte das Festival auch in die Staaten mit einem zweiten Festival im Herbst 2013, TomorrowWorld in Chattahoochee Hills (Georgia, USA).

Zum 10-jährigen Bestehen des Festivals wird in diesem Jahr an zwei Wochenenden jeweils drei Tage lang gefeiert. Am vergangenen Wochenende wurden die Tickets dafür online verkauft mit noch größerem Ansturm als in den Vorjahren. Und in dem offiziellen Aftermovie aus dem letzten Jahr bekommt man einen Eindruck von diesem einzigartigen Event:

In dem Sinne, mehr Party geht nicht.

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