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Wenn Superhelden aufeinandertreffen und eine ganz andere Art von Spannung entsteht…

…zwischen den beiden.

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Haben wir es nicht schon immer geahnt das zwischen zwei Superhelden auch eine Spannung in ganz anderem Sinne entstehen kann? Bei Batman und Robin stehen oftmals die Zeichen auf Sturm im Sinne von einer gewissen homoerotik, denn wie wären sonst so manche Dinge der Geschichte und Situationen zu erklären. Man könnte fast sagen von der Partnerschaft als Superheld und Begleiter über die Freundschaft, zwischen den beiden mit erotischen Spannungen, bis hin zum Lebensgefährten. Gemunkelt wird das schon lange, aber auch wenn zwei Superhelden aufeinandertreffen, wie in dem Fall Batman und Superman, könnte doch die Geschichte eine unerwartete Wendung nehmen. Das dachten sich wohl auch Fans der Comic- sowie Filmhelden und in Hinblick auf den Kinostart von “Batman vs. Superman” in 2016 hat man eine ganz eigene Geschichte in Form einer schwulen Parodie dazu gedreht, als inoffiziellen Trailer sozusagen:

In dem Sinne, you never know…

Die Schwulen und ihre besten Freundinnen…

…genau darum geht es in einem neuen Film.

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Jeder Schwule kennt es und die überwiegende Mehrzahl der Schwulen hat eine oder mehrere beste bzw. gute Freundinnen. Das hat auch etwas klischeebeladen gesprochen natürlich seine Gründe. Schwule und Frauen teilen natürlich ihr “Hobby” in Form der Anziehung zu Männern was für unendlichen Gesprächstoff sorgt, ähnlich geartete Beziehungsprobleme über die man/frau sich austauschen kann und dergleichen mehr. Andererseits fühlen sich viele Frauen besser verstanden und im Umgang spielt eine möglicherweise aufkommende sexuelle Komponente keine Rolle, da nicht vorhanden. So entwickeln sich oft intensive Freundschaften.

Ein Sprichwort besagt zwar “Freundschaft wäre Liebe nur ohne Sex”, wobei das eine das andere nicht zwingend ausschließt, denn auch “Gelegenheit macht Liebe” und wer weiß schon generell vorher was sich aus einer Freundschaft alles entwickelt, zumal im besten Falle der eigene Partner auch gleichzeitig der oder mit der beste Freund sein sollte bzw. das daraus entstehen kann. Der letzte Satz bezog sich allerdings mehr auf Freund- und Partnerschaften ganz allgemein.

Wie dem auch sei gibt es selbstverständlich noch viele andere Dinge die Schwule und ihre besten oder guten Freundinnen miteinander verbinden und das nicht nur auf Äußerlichkeiten bezogen. Ein wiederum auf Äußerlichkeiten oft strapaziertes Beispiel wäre Stil und Mode, womit eher eine gewisse Geschmackssicherheit von vielen Schwulen gemeint wäre, im Endeffekt u. a. auch ein Thema womit sich etliche Frauen oft beschäftigen. Selbstverständlich sind das nur kleine Ausschnitte des alltäglichen Lebens die hier angeschnitten wurden und ich möchte an dieser Stelle nicht nur die Freundschaften zwischen Schwulen und Frauen darauf reduzieren bzw. auf teilweise eher oberflächliche Dinge, allerdings ein neuer amerikanischer Spielfilm scheint das zumindest in gewisser Weise zu tun, was allerdings auch eher dem Genre Komödie geschuldet ist.

Der Film “G. B. F.” (Gay Best Friend) welcher beim Tribeca Film Festival seine Premiere feiert handelt also vom Thema “Schwule und ihre beste(n) Freundin(en)”. Nachdem sich in der Highschool unerwarteter Weise ein junger Mann als schwul geoutet hat fangen die drei begehrtesten Mädels der Highschool an um seine Freundschaft zu buhlen, da sie auch aus einem Teil der oben angesprochenen Gründe ihn gerne als Freund hätten. Das Ganze kommt in der Tradition vieler amerikanischer Highschool-Filme ein wenig klamaukhaft daher wenn man den Trailer sieht, im Endeffekt ist es halt wohl eher Popcorn-Kino und dient der Unterhaltung. Andererseits ist es manchmal auch so “im Leben” das in manchen Späßen ein Fünkchen Wahrheit liegt. Ob und wann der Film in Deutschland zu sehen sein wird oder nur eine Veröffentlichung auf DVD später ansteht kann man den derzeitigen Informationen nicht entnehmen. Hier wäre auf jeden Fall schon mal der Trailer zum Film:

In dem Sinne, “Freundschaft ist die Blüte des Augenblicks und die Frucht der Zeit.” (August von Kotzebue)

Neu im Kino…

…beim kommenden queeren Filmfestival Homochrom.

Wie auch schon in den letzten Jahren ist es wieder soweit und das schwul-lesbische Filmfestival Homochrom wird in ausgewählten Städten veranstaltet. Das Festival findet wie in der jüngeren Vergangenheit in Köln (19. – 21.10.2012) sowie Dortmund (26. – 28.10.2012) statt. Die Auswahl der Filme umfaßt internationale genauso wie europäische und deutsche Premieren. Die ausländischen Beiträge werden in der Regel im Originalton gezeigt mit Untertiteln.

Es handelt sich allerdings nicht nur um Spielfilme sondern auch um eine Auswahl von Kurzfilmen. Zudem werden in Dortmund und Köln Uraufführungen bei freiem Eintritt gezeigt welche regionalen Projekten entspringen. Für Köln hat das schwul-lesbische Jugendzentrum Anyway den Beitrag “Julian – Junge Liebe anders” beigesteuert welcher vom Klust sowie ColognePride präsentiert wird und in Dortmund wird der Beitrag “Verqueere Welten 2.0 – alternative Lebenswege junger Menschen” präsentiert vom Slado e. V. und CSD-Dortmund, produziert wurde der Film vom Rosa Strippe e. V..

Die Filmauswahl deckt ein breites Spektrum der queeren Welt sowie des Lebens ab, hier eine kleine nicht exemplarische Auswahl von Filmtrailern der Beiträge.

Manchmal sind die Dinge nicht so wie sie scheinen, “It Gets Better“:

In einem weiteren Spielfilm, “The Perfect Family“, sind die international bekannten Darsteller Kathleen Turner, Richard Chamberlain sowie Emily Deschanel in den Hauptrollen zu sehen. Auf humorvolle Art und Weise wird der religiöse Eifer einer streng katholischen Familie thematisiert die sich schwer mit ihrer lesbischen Tochter tut und den Problemen die sich daraus ergeben.

In dem Sinne, gute Unterhaltung sowie interessante Ein- und Ausblicke.

Die Opfer von Homophobie und Mobbing werden immer jünger…

…das scheint ein trauriger Trend zu werden der endlich gestoppt werden muß.

LGBT Rainbow Colours

Wie CNN gestern berichtet hat sich der 14-jährige Teenager Kenneth James Weishuhn aus Iowa nach dem er sich vor einigen Monaten als schwul geoutet hatte aufgrund andauernden Mobbings durch seine Mitschüler am vergangenen Wochenende das Leben genommen. Dabei werden Erinnerungen an den gleichaltrigen Jamey Rodemeyer wach der im Herbst letzten Jahres unter ähnlichen Umständen Selbstmord beging und dessen Tat auf ein großes mediales Echo stieß und auch Weltstars wie Lady Gaga im Rahmen eines ihrer Konzerte auf die weitverbreiteten Mißstände des sogenannten “Bullyings” aufgrund der sexuellen Orientierung insbesondere unter Jugendlichen und Heranwachsenden an Schulen sowie auch Universitäten aufmerksam machte. In dem Zusammenhang denkt man auch unweigerlich an einen besonders tragischen und vor allen Dingen langjährigen Leidensweg von Eric James Borges dessen Selbstmord Anfang diesen Jahres ebenfalls für große Aufmerksamkeit in den Medien sorgte.

Kenneth James Weishuhn wurde auch insbesondere via Facebook in Form von Posts und Messages gemobbt, weitere Details sind bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen und der Schulleiter Dan Moore wollte in einem Interview mit dem “Sioux City Journal” keine weiteren Angaben über die genauen Umstände machen und in wieweit Bullying eine Rolle gespielt hat. Der Fall wird derzeit noch von der dortigen Polizei genauer untersucht.

Ironie des Schicksals scheint es zu sein das der Tod in dieselbe Woche fällt in der der Film “Bully“, in dem das “Bullying” thematisiert wird, seine Premiere in amerikanischen Kinos hatte.

Am Freitag den 19.04. findet die Trauerfeier und Beisetzung von Kenneth James statt, in Erinnerung an den Teenager haben Freunde ein Video bei YouTube hochgeladen:

In dem Sinne, es wird Zeit das sich etwas ändert.

He´s a Maniac und ich will sehen würde man beim Pokern sagen…

…wobei der Originalsong eigentlich “She´s a Maniac” heißt.

In den 80er Jahren war der Tanzfilm “Flashdance” ein weltweiter Erfolg, den meisten dürfte der gleichnamige Titelsong gesungen von Irene Cara ein Begriff sein. Ebenfalls sehr bekannt und Bestandteil des Soundtracks ist der Titel “Maniac” von Michael Sembello.
Direkt zu Beginn des gerade angefangenen Jahres wurde eine coole Neuinterpretation dieses Klassikers in einem ganz anderen Stil von Moullinex & Peaches veröffentlicht und dazu gibt es ein erotisches Musikvideo:

Auf diesen Track bzw. das Video hat mich einer meiner langjährigen Stammleser und gleichzeitig Follower bei Twitter durch seinen Post aufmerksam gemacht, wie auch auf diese Animation in einem Blog bei Tumblr, ähnlich meinem Sideblog ebenfalls dort, was thematisch gut zu dem obigen Video paßt:

Mir wurde daraufhin während eines “verbalen Schlagabtausches” offenbart das man(n) das in ähnlicher Form ebenfalls könne was das Video und die Animation betrifft und den Beweis hätte ich gerne erbracht, live in meinem Wohnzimmer. Das ich erwartungsgemäß die männliche Variante im Gegensatz zur im Video gezeigten weiblichen Version bevorzuge dürfte jetzt niemanden überraschen, gell?!

In dem Sinne, ich warte!

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