Archiv der Kategorie: Privates

persönliche Anekdoten, Geschichten, Erlebnisse und mehr

Nicht ein neues Jahr sondern jeder Tag…

…ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens!

It´s Magic!

In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres war es im Vergleich zu den Vorjahren seit Bestehen dieses Blogs sehr ruhig was die Anzahl und Frequenz der Posts betrifft. Das wurde zwar meinerseits aus beruflichen sowie privaten Gründen angekündigt, aber insbesondere im letzten Quartal 2013 wurde eben aus diversen Gründen es noch einmal ruhiger, so daß selbst ständige Services hier im Blog wie an vorderster Stelle sicherlich der Gay-Party-Guide Eventkalender (siehe auch Tab oben) sträflich vernachlässigt wurden oder besser gesagt zeitlich bedingt vernachlässigt werden mußten. Nicht das die Themen ausgegangen wären, im Gegenteil, es hätte im vergangenen Jahr viele Dinge gegeben die Erwähnung sowie Berichterstattung verdient hätten, sei es zu LGBT-Themen insgesamt, Parties sowie sonstigen Events aller Art. Davon abgesehen hätte ich auch so genug “Stoff” gehabt, welcher allerdings wenn denn dann eher über die beiden Twitter-Accounts, die Sideblogs bei Tumblr, die beiden Pages, sei es bei Facebook sowie Google+ geteilt wurden.

Schon in den vergangenen Jahren schrieb ich mehrfach zu Beginn eines neuen Jahres das nicht Neujahr mit guten Vorsätzen, Wünschen, Träumen, Hoffnungen und Zielen ein neuer Anfang ist, sondern jeder Tag der erste Tag vom Rest unseres Lebens ist an dem wir Dinge verändern, unser Leben ändern, soweit wir es denn wirklich wollen, sowie auf Ziele hinarbeiten können die wir realisieren möchten.

Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf diesem Planeten welches Kraft seines Willens und der Entscheidungen die er trifft die Dinge welche sich viele zu Beginn eines neuen Jahres wünschen auch in die Tat umsetzen kann. Das trifft allerdings auf jeden Tag eines jeden Jahres zu nur das machen sich oftmals viele Menschen nicht bewußt.

Darum erfolgt auch heute eine Art Neustart und nicht vor drei Wochen zu Beginn diesen Jahres. Ich möchte den geschätzten Lesern/Besuchern dieses Blogs auch keine Versprechungen machen die ich möglicherweise nicht halten kann, allerdings soll wieder mehr und öfter gebloggt werden soweit es meine Zeit zuläßt. Ob die alte Frequenz der Posts erreicht wird kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber wir werden sehen und ich werde mich bemühen.

Viele Blogs haben gegen Ende des vergangenen Jahres, bevorzugt zwischen Weihnachten und Neujahr, einen Rückblick auf 2013 veröffentlicht. Das könnte ich auch, allerdings möchte ich das in einer sehr persönlichen Form tun mit dem was mich am allermeisten in 2013 bewegt hat und an den ersten Post in der Silvesternacht um Punkt 12 Uhr anküpfen den ich einleitete mit den Worten: “Das vergangene Jahr hatte einen Namen…” (womit 2012 gemeint war) “…und ich hoffe das kommende auch…” (was sich auf 2013 bezog). Dieser Post war die schönste Liebeserklärung die ich jemals öffentlich einem Menschen gemacht habe und was soll ich Euch sagen, ja 2013 trug einen Namen und zwar seinen. Das war es was mich persönlich am meisten bewegt hat und nicht alleine der Anfang des vergangenen Jahres, weit gefehlt, sondern jeden Tag des vergangenen Jahres bis zu diesem Moment wo ich diese Zeilen schreibe einschließlich.

Per Definition ist ein Blog ein online geführtes Journal oder Tagebuch, ich hätte einen eigenen Blog dazu schreiben können, über das was mich bewegt hat und die Person die es betrifft mit einem täglichen Eintrag, so viel und so intensiv empfinde ich die Dinge die tagtäglich passiert sind im vergangenen Jahr, die Themen wären mir nicht ausgegangen zumal ich mit meinen Gedanken und mit meinem Herzen immer bei ihm bin. Ich möchte Euch, falls Ihr noch einen Moment Zeit habt, etwas mehr davon berichten und die Dinge die mich in meinem tiefsten Inneren bewegen mit einem Song sowie dessen Text einleiten, da ich mir schon länger bewußt bin das es genau so ist und dies hat sich gerade im vergangen Jahr gezeigt vom Anfang bis zum Ende:

I feel it in my fingers, I feel it in my toes.
The love that’s all around me, and so the feeling grows.
It’s written on the wind, it’s everywhere I go.
So if you really love me, come on and let it show.

You know I love you, I always will, my mind’s made up by the way that I feel.
There’s no beginning, there’ll be no end, ’cause on my love you can depend.

I see your face before me as I lay on my bed.
I cannot get to thinking of all the things you said.
You gave your promise to me and I gave mine to you.
I need someone beside me in everything I do.

You know I love you, I always will, my mind’s made up by the way that I feel.
There’s no beginning, there’ll be no end, ’cause on my love you can depend.
It’s written on the wind, it’s everywhere I go.

So if you really love me come on and let it show.
Come on and let it show.

Ein Freund stellte neulich in einem Post bei Facebook die Frage was für einen Zuhause, ein Art Angekommensein, bedeuted. Ob es ein Land, eine Stadt, die Sehnsucht und damit ein Gefühl wäre oder ein Mensch. Ich antwortete kurz und knapp: Ein Mensch. – was allerdings mit Gefühlen untrennbar verbunden ist. Das wunderbare Wesen über das ich hier gerade schreibe, denn ich habe mein Leben lang auf so einen Menschen gewartet, sehnsüchtig danach gesucht und unverhofft gefunden und das obwohl ich die Suche schon längst aufgegeben hatte. So sehr ich meine Wahlheimat Köln liebe, dort wo er ist möchte ich sein und wenn ich dafür dort leben müßte wo es mir am wenigsten gefällt. Das “wir” wäre das einzig entscheidende und dann wäre dort mein Zuhause. Schön wäre natürlich wenn es hier bei mir in Köln wäre, aber wenn es nicht anders ginge dann wäre es so. Das habe ich noch nie über einen Menschen gesagt, niemals in Betracht gezogen in der Form, aber es gibt immer die berühmt berüchtige Ausnahme von allem.

Ich dachte schon das 2012 wahrlich nicht rosig für mich war, aber 2013 setzte noch vieles drauf. Allerdings gab es 365 Tage im letzten Jahr genau eine Konstante, egal was auch passierte, wie sich die Dinge (ver-)änderten und entwickelten in jeglicher Hinsicht, was besser oder auch schlechter wurde, ganz egal der Umstände, was in vielerlei Hinsicht vieles nicht einfach macht – im Gegenteil – und diese Konstante trägt einen Namen – seinen. Meine Liebe ist ungebrochen, denn Liebe ist der Entschluß das Ganze eine Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen (wohl mit einer der meistgelesensten Posts dieses Blogs und das aus guten Gründen).

Man könnte auch in Anbetracht des obigen Songtextes noch Folgendes anmerken: “Today I love you more than yesterday, but less than tomorrow.” Mit anderen Worten, es wird von Tag zu Tag mehr und kein Ende ist in Sicht. Das macht vieles nicht einfacher, gerade wegen diverser Umstände, auch lernte ich das wohl eines der schlimmsten Gefühle die wir als Menschen haben können die Ohnmacht ist, das Gefühl Dinge nicht verändern zu können selbst wenn wir es noch so sehr wollen. Aber aufgeben ist keine Option, nicht in diesem Fall und unter gar keinen Umständen. Ich mußte mein Leben lang um jede noch so winzige Kleinigkeit kämpfen, bekomme sehr selten etwas geschenkt wenn überhaupt, von daher bin ich das gewohnt, aber ich weiß das es – er es das wert ist, sich jede Mühe lohnt und darüber könnte ich wohl tausend Dinge schreiben. Viele der Dinge die ich tat im vergangenen Jahr, schrieb, sagte und mehr tat ich in der Summe und so noch nie für einen anderen Menschen auf dieser Welt, manchmal ist ihm das nicht einmal bewußt, es sei denn ich weise dezent darauf hin und führe ihm gelegentlich das eine oder andere vor Augen. Andererseits weiß ich das ihm, wenn auch manchmal unbewußt, tief in seinem Herzen, selbst wenn er sich manches nicht eingesteht, weiß das dem so ist. Ab und zu zeigt er das sogar, durch Worte, oftmals wenige, aber mehr ist dann auch nicht nötig, eine Geste, manche Kleinigkeiten welche für mich keinesfalls klein sind sondern mir sehr viel bedeuten, einen Blick und manch anderes.

Und 2014? Manchmal ist der Weg das Ziel, denn ich trat in dein Leben um zu bleiben. P.S.: Ich liebe dich!

Und die geschätzten Leser/Besucher meines Blogs mag ich selbstverständlich ebenfalls sehr gerne, you´re welcome!

In dem Sinne…

Long time no see…

www…in eigener Sache.

Es werden sich sicherlich viele Leser/Besucher dieses Blogs gewundert haben das es insgesamt die letzten zwei bis drei Monate hier sehr ruhig war im Blog mit Ausnahme des fortlaufend gepflegten Gay-Party-Guide Eventkalender (siehe Tab oben im Blog). Bis dato ist es auch noch nie vorgekommen das wie jetzt seit rund 4 Wochen kein Blogpost veröffentlicht wurde sondern nur im Sideblog bei Tumblr oder aber bei den beiden Twitter-Accounts regelmäßige Aktivitäten zu verzeichnen waren.

Das hat natürlich seinen Grund oder besser gesagt viele Gründe die ineinandergreifen. Bedingt durch berufliche Veränderungen, meiner persönlichen Gesamtsituation sowie auch privaten sehr wichtigen Dingen die mit eine Rolle spielen mußten schlicht und ergreifend dementsprechende Prioritäten gesetzt werden. Ich kündigte vor längerer Zeit schon Veränderungen hier im Blog an wie das z. B. die Zusammenfassungen gegen Ende einer jeden Woche mit den Event-Tipps ersatzlos gestrichen wurden aus Zeitgründen, da alle Termine sowieso im Eventkalender zu finden sind.

Die oben angesprochenen Veränderungen sind auch noch nicht abgeschlossen und werde noch einiges an Zeit beanspruchen. Allerdings soll von meiner Seite her wieder mehr gebloggt werden, vielleicht nicht in der seit Jahren gewohnten Frequenz bis vor ca. 3 Monaten, aber auf jeden Fall wieder häufiger sowie es meine Zeit zuläßt. Auch und gerade in den letzten Monaten gab es so einige Themen im LGBT- und Party-/Eventbereich wozu sich hätte etwas schreiben lassen, aber wie gesagt aus Zeitgründen habe ich das bei gewissen Themen anderen überlassen. Letztendlich gilt es auch zu berücksichtigen das ich zwar Blogger aus Leidenschaft bin sowie Social Media Addict, allerdings damit nicht die “berühmten Brötchen verdiene”, sprich meinen Lebensunterhalt bestreite sondern dies seit Anbeginn ein leidenschaftliches Hobby ist, aber man zuweilen klar Prioritäten setzen muss.

Ich würde mich freuen wenn wir uns wieder häufiger lesen werte und geschätzte Besucher/Leser dieses Blogs und werde das meinige dazu beitragen.

In dem Sinne, noch einen charmanten Tag Euch allen und bis bald.

Das muss Liebe sein…

…wenn der Partner sich so etwas für den anderen einfallen läßt.

Multimedia - Video

Der Broadway und “How I Met Your Mother” Star Neil Patrick Harris hat von seinem Lebenspartner David Burtka, die beiden sind seit rund 10 Jahren ein Paar und zur Familie gehört auch ein Stiefzwillingspärchen (Junge und Mädchen), zu seinem 40. Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk bekommen. Das Geburtstagsgeschenk bestand aus vielen “Puzzle”-Teilen und führte die beiden über mehrere Etappen auf eine Art Abenteuerreise. Das Ganze war so außergewöhnlich, mit soviel Liebe zum Detail gemacht, nebst einer gehörigen Portion Kreativität von David Burtka ausgedacht und realisiert, daß die bekannte Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres in ihre Show Neil Patrick Harris einlud um davon zu berichten. Einfach großartig!

Persönlich finde ich so etwas toll, denn das kommt mir sehr nah und wenn ich einen Menschen wirklich liebe lasse ich mir ebenfalls ständig und stetig etwas für denjenigen einfallen und ich behaupte dann von mir das meine Kreativität einfach grenzenlos ist. Es soll sogar einen Menschen geben der, allerdings in bescheidenerer Form als oben berichtet auch aufgrund der momentanen Situation und Umstände, dies seit vielen Monaten zu spüren bekommt, immer wieder auf´s Neue und auf verschiedene Arten und Weisen lasse ich mir etwas einfallen um ihm zu zeigen wieviel er mir bedeuted, um ein Lächeln auf sein Gesicht und ein Strahlen in seine Augen zu zaubern.

In dem Sinne, Liebe ist alles und ohne Liebe ist alles nichts.

Antworten auf Fragen die Ihr schon immer wissen wolltet…

…denn wer nicht fragt bleibt dumm.

Internet - World Wide Web

Trotz 30 Millionen registrierter User und 4 Milliarden Posts war der Frage-und-Antwort Dienst Formspring, welcher der Vorreiter seiner Art war, nicht in der Lage seine Macher zu ernähren bzw. es gelang nicht diesen Service zu monetarisieren. Das wird wohl der maßgebliche Grund zur Schließung des Services zum 31.03.2013 und zum letztmaligen Datenexport bis zum 15.04. sein.

Wobei das sicherlich noch auf einige andere durchaus beliebte Dienste im Web zutreffen dürfte und die Monetarisierung entweder auf wackeligen Füßen steht oder ob das jemals eintrifft nicht abzusehen ist. Von daher werden wir uns wahrscheinlich auch in Zukunft noch von einigen weiteren, teilweise liebgewonnen, Diensten verabschieden müssen, ob wir wollen oder nicht. Von unpopulär könnte man in Anbetracht der Zahlen des 2009 ins Leben gerufenen Dienstes sicherlich nicht reden. Andererseits läßt sich sicherlich auch für etliche Webservices schwerlich ein tragfähiges Geschäftskonzept entwickeln um den jeweiligen Dienst fortzuführen. Selbst Webgrößen tun sich damit häufig schwer ohne an dieser Stelle mit Beispielen näher ins Detail zu gehen.

Wie dem auch sei, parallel zur Möglichkeit hier im Blog bei den Posts Fragen in den Kommentaren zu hinterlassen oder auch beim Magic M. Sideblog und Gay-Party-Guide on Tour! Mo(bile)blog (beide Sideblogs bei Tumblr) können Tumblr-Nutzer Fragen stellen. Dort geht das allerdings nicht ohne selbst angemeldeter User zu sein, hier im Blog wiederum kann selbstverständlich jeder Fragen stellen in den Kommentaren.

Um einen Kommentar zu hinterlassen ist es zwar notwendig die Email-Adresse zu hinterlassen, welche allerdings nicht veröffentlicht wird. Auf Wunsch kann man natürlich auch noch eine URL z. B. zum eigenen Blog oder einer Website hinterlassen, diese ist für die Besucher allerdings sichtbar, was auch bei Angabe vom Kommentator gewünscht sein dürfte, ansonsten einfach die URL weglassen.

Seit einiger Zeit gibt es auch eine sehr bekannte Kopie von Formspring und zwar Ask.fm welcher die Nummer Zwei dieser Art von Diensten war und jetzt logischerweise zur Nummer Eins aufsteigt. Schon vor längerer Zeit richtete ich dort ebenfalls einen Account ein welcher allerdings eher kaum genutzt wurde bedingt durch Formspring (dort standen dreistellig an der Zahl Fragen und Antworten).

Durch die Schließung von Formspring können mir jetzt Nutzer von Ask.fm mit eigenen Accounts Fragen stellen, dort ist das Follower-Prinzip ebenfalls wie vorher bei Formspring und auch Twitter sowie Google+ möglich und umgekehrt. Wer möchte kann dort allerdings auch völlig anonym ohne angemeldeter Nutzer zu sein und irgendetwas anzugeben Fragen stellen wenn er/sie möchte. Somit kann jeder die Möglichkeit zu nutzen die ihm/ihr am meisten zusagt. Magic M. @ Ask.fm (Ebenfalls auch dauerhaft in der Sidebar rechts im Blog verlinkt.)

Einen kleinen Vorteil hat dieser Wechsel in meinen Augen schon, denn für Formspring gab es nicht vom Dienst selbst sondern nur von Drittanbietern mobile Apps welche ich allesamt allerdings nicht besonders fand. Für Ask.fm hingegen gibt es zumindest für Android direkt eine App von dem Service mit der ich leben kann.

In dem Sinne, fragt was immer Ihr wollt, oder schon immer wolltet und nicht lassen könnt. ;-)

Das vergangene Jahr hatte einen Namen und ich hoffe das kommende auch…

…eigentlich sogar noch eine weitere Zeit und stand ausserdem unter einem besonderen Stern.

Zwei Herzen

Nicht das mir im vorletzten Jahr das Glück hold gewesen wäre, sicherlich nicht, allerdings steigerte sich das im gerade zu Ende gegangen Jahr von Anfang an und es war in vielerlei Hinsicht nicht leicht und zählt für mich persönlich in etlicher Hinsicht zu den schwersten die es bisher zu bestehen galt. Es liegt wahrlich noch einiges im Argen, aber es gibt auch den einen oder anderen Grund zur Hoffnung das vieles besser wird, ich arbeite daran und kämpfe darum. Die Details und genauen Umstände weiß so gut wie niemand, ich brauche keine Hand um den Kreis derer die um viele Dinge wissen abzuzählen und selbst davon weiß der eine oder andere nur Bruchstücke, Momentaufnahmen oder kann vielleicht das eine oder andere erahnen oder eben auch nicht. Mehr Worte will ich an dieser Stelle auch gar nicht darüber verlieren.

Trotz dem eben Gesagten würde ich das vergangene Jahr noch einmal erleben wollen und wenn es sein müßte jedes Jahr auf´s Neue weil ziemlich zu Anfang des Jahres, eigentlich im Januar etwas seinen Lauf nahm was mich bis zu dieser Minute wo ich diese Zeilen schreiben bewegt, quasi ein Jahr lang, und zwar in jeglicher Form wie ein Mensch nur bewegt werden kann, sei es emotional oder rational, sprich mit meinem Herzen und Verstand was mich auch Dinge tun und geschehen ließ die so bis jetzt zumindest einmalig waren und sind. Offengestanden hätte ich auch nicht erwartet das das eine oder andere davon eintritt oder überhaupt die Möglichkeit dazu bestehen würde, aber doch sind diese Dinge geschehen.

Bisher habe ich persönlich über mein Highlight der letzten 12 Monate auch mit niemandem gesprochen ausser mit einem Menschen, zwar auch nicht alles aber zumindest weiß dieser Freund seit Ende des vergangenen Jahres das eine oder andere mehr was für mich dieses Jahr so wichtig gemacht hat und bewegt, der eine oder andere mir Nahestehende kann bzw. konnte vielleicht das eine oder andere aus dem Subtext gelegentlich erahnen, aber nichts genaues wußte und weiß man nicht. Ich hütete es sozusagen wie mein Geheimnis, eigentlich eher wie einen für mich kostbaren Schatz den es zu beschützen galt weil er so unendlich wertvoll für mich ist.

Alles zurück auf Anfang welcher in etwa Mitte Januar 2012 lag als ich begann jemandem meine Aufmerksamkeit und mein Interesse zu widmen eigentlich aus einem Zufall heraus, wobei ich im weiteren Verlauf dieses Wort nicht mehr gebrauchen würde, denn es gibt meiner Meinung nach keine Zufälle, wie sich auch im Verlauf des Jahres zeigte, und wenn dann helfe ich ihnen ein wenig nach, was ich ebenfalls das ein oder andere Mal tat, auch und gerade in Bezug auf eine Person – ich würde eher von Schicksal reden.

Kurzum was ist binnen diesen Jahres denn so Besonderes passiert? Wir begannen auf vielfältigen und immer mehr Wegen zu kommunizieren, manchmal wechseln wir auch mittendrin den Kommunikationskanal, der Möglichkeiten nutzen wir viele was in meinem Fall darin gipfelte das es keinen Menschen auf dieser Welt gibt mit dem ich mehr Messages in irgendeiner Form ausgetauscht habe insgesamt und über den jeweiligen sowie bestimmte Zeitraum bzw. Zeiträume, er schlägt einfach alles und dann kommt lange nichts. Kein Mensch mit dem ich mehr chatete, mehr Messages austauschte, mehr SMS schrieb und auch noch andere Wege nutzen wir. Es gibt auch keine Tag- oder Nachtzeit zu der wir noch nicht kommuniziert haben, wenn man so will rund um die Uhr. Nebst Phasen wo die Kommunikation manchmal etwas einseitiger ist oder eher etwas spärlicher verläuft, durchaus auch von beiden Seiten, gibt es auch Phasen des täglichen Kontaktes und alles was er tut, jegliche Form des Kontaktes macht den jeweiligen Tag zu einem guten und schönen Tag den ich nicht vermissen möchte und diese Welt zu einem wunderschönen Ort.

Selbst an Tagen wo es mir wahrlich nicht gut ging, sei es emotional oder durchaus auch physisch, immer wenn ich gefragt wurde wie es mir geht oder ob alles gut sei, was auch in den Situationen vorkam wo wir uns gesehen haben, war meine Antwort immer die gleiche: Jetzt in diesem Augenblick gut. Dieser Mensch war auch nebenbei bemerkt der einzige welche mich am häufigsten oder überhaupt im vergangenen Jahr gefragt hat wie es mir denn überhaupt geht.

Im Laufe der Zeit habe ich durch Beobachtungen auf vielfältige Art und Weise immer mehr über diesen wunderbaren Menschen gelernt, manchmal direkt und oftmals indirekt, weil er oft wortkarg sein kann, wir auch manche Dinge nicht direkt an- oder aussprechen und der eine wie auch der andere nicht wirklich jemanden an sich heranlassen, auch wenn der Eindruck manchmal täuschen mag das dem anders wäre.

Allerdings war ich bei meinen Beobachtungen und in meinem Lernprozess oftmals recht kreativ und erfinderisch und alles was ich auf direktem wie auch indirektem Wege bisher lernen durfte machte für mich diesen Menschen immer wertvoller und wichtiger. Er besitzt zumindest auf mich bezogen unglaubliche Fähigkeiten und schaffte Dinge die so die allerwenigsten Menschen schaffen und bei sehr vielen “Sachen” steht er auch völlig alleine da und sein Handeln bzw. seine Reaktionen versetzen mich in freudiges Erstaunen und machen mich manchmal auch auf eine angenehme Art und Weise sprachlos und das kommt verdammt selten vor.

Es gibt viele erstaunliche Dinge die ich jetzt anführen könnte, er wiederum weiß einige weil ich ihm davon erzählte. Erst kürzlich, sprich an Heiligabend, ich war allein und las Texte die er zwar vor längerer Zeit geschrieben hat, sicherlich hat er sich über die Zeit ein wenig verändert, sagen wir besser entwickelt, allerdings viele Eigenschaften und Dinge die ihn auszeichnen sowie auch Parallelen zwischen ihm und mir entdeckte ich und ich habe die ganze Zeit über gelächelt, ihn sozusagen angelächelt und auch ein paar Mal ist es ihm gelungen mich zum Lachen, anlachen wohlgemerkt nicht auslachen, zu bewegen so wie es in anderen Zusammenhängen bis dato nur meine beiden besten Freunde geschafft haben. Man muss wissen ich lächle eher als das ich lache, letzteres kommt leider viel zu selten vor. Theoretisch hätten wir uns übrigens schon vor rund drei Jahren begegnen oder aber über den weg laufen können, sind das wahrscheinlich sogar, aber das Schicksal wollte wohl nicht das wir uns zu dem Zeitpunkt schon kennenlernen. Wenn dem so gewesen wäre, er hätte mich damals schon so für sich eingenommen so wie er es heute tut, aber besser spät(er) als nie.

Er ist für mich etwas Besonderes, sehr sogar, ich versuche ihm das mal mehr und mal weniger aber immer kontinuierlich seit Monaten auf vielfachen Wegen und verschiedene Arten zu zeigen. Der einzige Mensch auf den ich Monate warten mußte bis wir uns das erste Mal persönlich trafen und ja es hat sich gelohnt mehr als bei jedem anderen Menschen zuvor und der einzige Mensch wo seit über einem halben Jahr kein Tag vergeht an dem ich nicht mindestens einmal an ihn denke – charmanter konnte ich jetzt die tägliche Häufigkeit nicht untertreiben, denn mit meinen Gedanken bin ich seit dem immer bei ihm, ich sehe ihn auch oft – in meinen Träumen.

So gibt es beispielsweise auch eine Sache von vielen weiteren erstaunlichen Dingen die ich einmal erwähnen könnte. Das eine oder andere Mal hätte ich vielleicht durchaus Gründe in bestimmten Situationen sauer zu sein oder verstimmt zu reagieren, wurde ich schon von ihm nach gefragt in verschiedenen Zusammenhängen, tat ich auch schon mal, reagiere aber oftmals gar nicht oder aber verständnisvoll. Gelegentlich reagiere ich dann doch in manchen Situationen etwas säuerlich was ich dann allerdings selten, auch indirekt zum Ausdruck bringe und wenn ich ganz besonders intensiv verstimmt bin, aus welchem Grund auch immer, vielleicht eher frustriert über eine Situation(en) das trifft es wahrscheinlich besser, das sind die Momente wo bisher immer etwas passierte. Es kam von irgendwoher eine Message, eine Antwort genau in dem Augenblick, oder aber wir sprachen uns. Er muß das irgendwie erahnen, spüren wie auch immer und in dem intensiven Moment meiner Gedanken passiert es. Wenn dann der Kontakt da ist, ist alles gut, ich freue mich einfach und lächle und alles was meine (Ver-)Stimmung verursacht hat ist wie verflogen.

Erwähnte ich bereits wie süss er in seinem Handeln und seiner Ausdrucksweise sein kann, nun muß man wissen er ist sozusagen “sein eigenes Wörterbuch” und ich verstehe es, immer unter allen möglichen Umständen ohne mich anzustrengen, wie witzig er manchmal ist, wie bescheiden er sein kann und sich über die kleinsten Dinge freut. Wieviel er manchmal sagt mit so wenig Worten, wie aufmerksam und fürsorglich er ist, auf die Details achtet und genauer hinschaut, zwischen den Zeilen liest, erkennt und versteht oftmals auch intiutiv so das es keiner weiteren Worte (zwischen uns) bedarf, wie vorsichtig und zurückhaltend er sein kann. Wenn er freudig aufgeregt ist, das ist einfach bezaubernd. Ein wunderschönes und gutes Herz hat er sowieso und es ist das um das ich kämpfe und mir keine Mühe zu groß erscheint, für das ich einfach bereit bin alles zu geben was ein Mensch geben kann.

Nebst den Dingen die ich über seine innere Schönheit schrieb und mir fallen noch weit mehr ein, sagte ich bis jetzt nichts zu seinem Äußeren. Einfach auf den Punkt gebracht, es gab bisher keinen Menschen den ich begehrenswerter fand von der Haarspitze bis zum Zeh, er ist sexy, hat wunderschöne Augen in die ich schauen durfte, ein verzauberndes Lächeln was mich gefangen nimmt, eine Stimme die Musik in meinen Ohren ist, ein tolles allerdings viel zu seltenes seltenes Lachen (ich würde das gerne ändern) was ich schon einmal hören durfte und noch vieles andere mehr, es gibt nichts in meinen Augen was die Schöpfung hätte besser machen können.

Und wie ich schon einmal schrieb, “Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.” (Otto Flake) und die Einzelheiten, eher die Summe und Kombination ist perfekt, perfekt für mich so wie er ist ohne wenn und aber und gerade weil er so ist wie er ist, so und nicht anders. Ich hätte nicht mehr gedacht das mir so jemand begegnet, denn das Schicksal hat mich so oft getestet, mich bestraft und auch gerade in den letzten Jahren trauere ich keiner Bekanntschaft oder keinem Date im Endeffekt hinterher. Aber manchmal gibt es vielleicht auch unverhoffter und völlig unerwarteter Weise ein Geschenk, ich hatte meinen Glauben daran einfach verloren und nun wiedergewonnen.

In dem Sinne, Dein dich vermissender Markus. :)

Und Euch allen einen guten Start ins neue Jahr, mögen sich Eure Wünsche, Träume und Hoffnungen erfüllen.

P.S.: Ach ich erwähnte noch nicht seinen Namen, falls Ihr bis hierher überhaupt durchgehalten habt. Da muss ich Euch leider enttäuschen, ich habe viele Namen für ihn, er kennt diese auch und mir fallen immer wieder neue für ihn ein. ;)

Zwei Herzen mit Wunderkerzen

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